Pallade Veneta - Gericht: Portugiesischer Rapmusiker darf nach Drogenstraftaten abgeschoben werden

Gericht: Portugiesischer Rapmusiker darf nach Drogenstraftaten abgeschoben werden


Gericht: Portugiesischer Rapmusiker darf nach Drogenstraftaten abgeschoben werden

Nach einer rechtskräftigen Verurteilung wegen schwerer Drogendelikte darf ein portugiesischer Rapmusiker laut einer Gerichtsentscheidung aus Deutschland in sein Heimatland Portugal abgeschoben werden. Die Stadt Dortmund habe den Verlust seines Freizügigkeitsrechts voraussichtlich rechtmäßig festgestellt, entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen laut Mitteilung vom Freitag. Der Mann war zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Jahren verurteilt worden, unter anderem wegen Drogenhandels im Kilogrammbereich.

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In der Folge entzog die Stadt Dortmund dem Mann sein Freizügigkeitsrecht, forderte ihn zur Ausreise auf und drohte ihm seine Abschiebung an. Das Verwaltungsgericht bestätigte dies nun vorerst im Eilverfahren.

Es sah unter anderem eine konkrete Wiederholungsgefahr. Der Musiker stehe weiterhin in Kontakt mit Menschen aus dem Drogenmilieu, unter anderem über ein Musiklabel, das er gemeinsam mit einem bereits wegen Drogendelikten verurteilten Straftäter betreibt. Dies spreche dafür, dass der Rapmusiker in Zukunft keinen ausreichenden Abstand zum Drogenmilieu halten und in sein altes Netzwerk zurückfallen könnte.

Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Der Mann kann Beschwerde beim nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht in Münster einlegen.

L.Barone--PV

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