Pallade Veneta - Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé

Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé


Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé
Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé / Foto: FRANCK FIFE - AFP

Der Skandal um die rassistische Beleidigung von Frankreichs Fußballstar Kylian Mbappé durch eine Senatorin aus Paraguay hat die höchsten politischen Ebenen erreicht: Die Regierung des südamerikanischen Landes erklärte am Montag, die Aussagen von Celeste Amarilla "spiegeln in keiner Weise die Haltung der Regierung der Republik Paraguay oder des paraguayischen Volkes wider". Zuvor hatte bereits Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Spieler gegen "rassistische Angriffe" in Schutz genommen.

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Die Äußerungen der Senatorin von der oppositionellen Liberalen Partei gegen Mbappé "stehen im Widerspruch zu den Werten und Prinzipien, die ein friedliches Zusammenleben und die Achtung der Menschenwürde fördern - Werte, für die sich unser Land einsetzt", hieß es in einer Erklärung des paraguayischen Außenministeriums. Amarilla hatte zuvor den Kapitän der französischen Nationalmannschaft nach deren WM-Sieg über Paraguay mit übelsten Worten beschimpft. Zudem bezeichnete sie ihn als "kolonialisierten Kameruner, der verzweifelt versucht, als Franzose durchzugehen".

Mbappé reagierte in Onlinemedien und warf Amarilla "unverhohlenen Rassismus" vor. Die Senatorin sei "eine verachtenswerte Frau und ihrer Funktion nicht würdig". Gerichtet an die Politikerin schrieb Mbappé: "Sie vertreten nicht Paraguay, dieses Land, das während des gesamten Wettbewerbs Leidenschaft und Ehre verströmt hat."

Auch Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron stellte sich hinter den Fußballstar. "Der Präsident unterstützt Kylian Mbappé und die französische Nationalmannschaft angesichts der rassistischen Angriffe auf den Kapitän der Nationalmannschaft", hieß es am Abend in einer offiziellen Erklärung.

O.Merendino--PV

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