Pallade Veneta - Merz vor Nato-Gipfel: Russland wird sich im Ukraine-Krieg nicht durchsetzen

Merz vor Nato-Gipfel: Russland wird sich im Ukraine-Krieg nicht durchsetzen


Merz vor Nato-Gipfel: Russland wird sich im Ukraine-Krieg nicht durchsetzen
Merz vor Nato-Gipfel: Russland wird sich im Ukraine-Krieg nicht durchsetzen / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Kurz vor Beginn des Nato-Gipfels hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Russland erneut aufgefordert, den Krieg in der Ukraine zu beenden. "Es liegt an Moskau und dies ist unsere gemeinsame Überzeugung", sagte Merz am Dienstag vor seinem Abflug nach Ankara mit Blick auf die USA und die anderen Nato-Partner. Die Ukraine solle mit "zusätzlichen Mitteln" ausgestattet werden.

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Merz verwies in diesem Zusammenhang auf die Summe von je 70 Milliarden Euro für dieses und kommendes Jahr. Militärhilfe in dieser Höhe werden nach Angaben von Diplomaten die europäischen Nato-Staaten und Kanada der Ukraine zur Verfügung stellen; dies soll auf dem Nato-Gipfel in Ankara offiziell verkündet werden.

"Dem Kreml dürfte langsam klar sein, dass sich Russland in diesem Krieg nicht durchsetzen wird und seine Kriegsziele nicht erreichen wird", sagte Merz weiter zur Lage auf dem Schlachtfeld. Zugleich bleibe Russland "eine ernsthafte Bedrohung".

Bei dem Gipfel in Ankara gehe es darum, "die Einigkeit auszubauen, die uns beim G7-Gipfel in Évian gelungen ist". Er hoffe darauf, einen "Geist von Ankara zu wecken" und "auf eine gute Fortsetzung der transatlantischen Zusammenarbeit mit einem deutlich gestärkten europäischen Pfeiler".

In der türkischen Hauptstadt kommen die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitgliedstaaten zu einem zweitägigen Gipfel zusammen. Dabei soll es unter anderem um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses und neue Hilfen für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland gehen.

T.Galgano--PV

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