Pallade Veneta - Ukraine meldet mindestens zwei Tote bei neuen russischen Angriffen

Ukraine meldet mindestens zwei Tote bei neuen russischen Angriffen


Ukraine meldet mindestens zwei Tote bei neuen russischen Angriffen
Ukraine meldet mindestens zwei Tote bei neuen russischen Angriffen / Foto: Eugene KOTENKO - AFP/Archiv

Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind ukrainischen Angaben zufolge in der Nacht zum Mittwoch mindestens zwei Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Bei den Todesopfern handele es sich um eine Mutter und ihre Tochter, die bei einer Attacke mit Fliegerbomben auf die Stadt Mykolajiw getötet wurden, erklärte Regionalgouverneur Vitali Kim am Mittwoch. Ihm zufolge wurden zwei weitere Menschen bei dem Angriff verletzt.

Textgröße ändern:

In der Region Dnipropetrowsk gab es nach Angaben der dortigen Behörden vier Verletzte durch russische Drohnen- und Artillerieangriffe. Jeweils zwei weitere Verletzte wurden aus Saporischschja und aus Charkiw gemeldet.

Auch die Hauptstadt Kiew wurde am Morgen von einer Serie von Explosionen erschüttert. Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von einer starken Detonation noch vor Ertönen der Luftschutzsirenen. "Der Feind greift die Hauptstadt mit ballistischen Raketen an. Bleiben Sie in den Schutzräumen", schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko in Onlinemedien. Durch die russischen Angriffe gerieten ihm zufolge mehrere Lagerhallen sowie ein weiteres "Nicht-Wohngebäude" in Brand.

Die russischen Angriffe erfolgten, während die Nato-Mitglieder bei einem Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara über die Zukunft des Verteidigungsbündnisses berieten. Unmittelbar vor Beginn des Treffens hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj "mehr Entschlossenheit" bei der Versorgung seines Landes mit Waffen gefordert. Die "oberste Priorität" der Ukraine sei derzeit, "mehr Luftabwehrraketen zu bekommen", sagte Selenskyj in Ankara. Für Mittwoch ist ein Treffen Selenskyjs mit US-Präsident Donald Trump geplant.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechtsradikalen in Den Haag

Im niederländischen Den Haag ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und hunderten Rechtsradikalen gekommen. Trotz eines Verbots zogen am Samstag rund 500 Demonstranten durch das Stadtzentrum, skandierten antisemitische Parolen und attackierten die Beamten mit Feuerwerk und Wurfgeschossen. Es gab mehrere Festnahmen, die Polizei setzte Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

US-Abkommen mit Dänemark zu Grönland wird von jeder Seite als Erfolg verbucht

Die Einigung zwischen den USA und Dänemark zur Sicherheit Grönlands hat jede Seite für sich als Erfolg verbucht. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen am späten Freitagabend. US-Präsident Donald Trump betonte seinerseits, die Vereinbarung über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington. Um die Zukunft Grönlands hatte es lange ein erbittertes Ringen mit Drohungen von Trumps Seite gegeben.

Trump setzt neues Sanktionspaket gegen Russland in Kraft

US-Präsident Donald Trump hat verschärfte Sanktionen gegen Russland in Kraft gesetzt. Er unterzeichnete am Freitag ein nach langen Verhandlungen vom US-Kongress beschlossenes Gesetz, das den Druck auf Russland zur Beendigung des Ukraine-Kriegs erhöhen soll. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte Trump für das Sanktionspaket, aus Moskau kamen neue Drohungen.

Parlamentswahl: Russland meldet Cyberangriff auf elektronisches Wahlsystem

Am zweiten Tag der Parlamentswahl in Russland ist das elektronische Wahlsystem in Moskau nach Behördenangaben Ziel eines Cyberangriffs geworden. In der Nacht zu Samstag sei das System in der Hauptstadt "einer massiven und anhaltenden Attacke" ausgesetzt gewesen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Ria die Leiterin der zentralen Wahlkommission, Ella Pamfilowa. Die Lage sei jedoch "unter Kontrolle", versicherte sie. Die Sicherheit des Systems gewährleiste weiterhin eine elektronische Stimmabgabe.

Textgröße ändern: