Pallade Veneta - Laschet zu Nato-Gipfel: Müssen Trump bei Laune halten

Laschet zu Nato-Gipfel: Müssen Trump bei Laune halten


Laschet zu Nato-Gipfel: Müssen Trump bei Laune halten
Laschet zu Nato-Gipfel: Müssen Trump bei Laune halten / Foto: Sascha Schuermann - AFP/Archiv

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Armin Laschet (CDU), hat die Notwendigkeit betont, die USA bei der Beilegung internationaler Konflikte im Boot zu behalten. Das Ziel aller und insbesondere von Nato-Generalsekretär Mark Rutte sei es, US-Präsident Donald Trump "bei Laune zu halten und ihn bei den Themen, wo wir ihn noch brauchen, zu motivieren, mitzumachen", sagte er am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

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Das betreffe hauptsächlich den Ukraine-Krieg, fuhr Laschet fort. Der Konflikt ist eines der Hauptthemen des zweitägigen Nato-Gipfels in der Türkei. Trump äußerte bereits die Ansicht, dass sowohl der russische Präsident Wladimir Putin als auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj eine Friedenslösung anstrebten. Sollten die USA den Druck auf Russland erhöhen, "dann sind sie hilfreich", sagte Laschet dazu. Da "brauchen die Europäer ihn".

Grundsätzlich gehe es darum abzuwägen, was Selenskyj jetzt benötige, "damit er stark in Verhandlungen mit Russland geht". Ziel aller bleibe es, vor dem nächsten Winter zu einem Waffenstillstand zu kommen. "Und dazu muss man alles tun, um Selenskyj zu stärken und den amerikanischen Präsidenten bei Laune zu halten und die EU zusammenzuhalten", sagte Laschet. Das werde nicht einfach, weil bereits erste Länder angekündigt hätten, nicht noch mehr für die Ukraine zahlen zu können. "Deutschland tut das noch, aber viele sind nicht mehr in der Lage, das weiter zu steigern."

Laschet äußerte sich auch zu den neuerlichen Attacken der USA auf den Iran und den Gegenangriffen Teherans auf US-Stützpunkte in der Region. Das zeige, "wie brüchig dieses Abkommen ist". Dem Iran müsse aber klar sein, "und das wird auch der Nato-Gipfel heute klar machen, die Straße von Hormus muss frei sein für die internationale Schifffahrt".

S.Urciuoli--PV

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