Pallade Veneta - Nach Gewalt bei prokurdischen Protesten: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen

Nach Gewalt bei prokurdischen Protesten: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen


Nach Gewalt bei prokurdischen Protesten: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
Nach Gewalt bei prokurdischen Protesten: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Rund ein halbes Jahr nach Ausschreitungen bei einer prokurdischen Demonstration in Dortmund haben Ermittler sieben Wohnungen durchsucht. Die Polizei identifizierte im Zusammenhang mit den Vorfällen bislang 19 Tatverdächtige, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten. Ermittelt wird wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs. Bei den Ausschreitungen am 20. Januar hatten Protestierende in Dortmund unter anderem ein syrisches Restaurant angegriffen.

Textgröße ändern:

Die Proteste standen im Zusammenhang mit der damaligen Lage in Syrien und einem Konflikt zwischen kurdischen Kräften und der syrischen Armee. Auch in anderen deutschen Städten gab es teils heftige Auseinandersetzungen mit Polizei und Passanten.

Insgesamt leiteten die Behörden in Dortmund 30 Strafverfahren ein. Bei den Durchsuchungen am Mittwoch in Dortmund, Bochum, Lünen, Werdohl und Datteln beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke. Sechs Tatverdächtige konnten an den Anschriften angetroffen werden. Festnahmen gab es nicht.

Laut früheren Angaben waren bei den Ausschreitungen in der Dortmunder Innenstadt mehrere Imbisse angegriffen und Einsatzkräfte mit Böllern sowie Steinen attackiert worden. Etwa 4000 Menschen hatten sich damals in der Stadt versammelt. Die Dortmunder Polizei sprach von "massiven Ausschreitungen".

Die Demonstrationen in mehreren deutschen Städten waren Solidaritätsbekundungen mit den Kurden in Syrien. Dort hatte die syrische Armee Vertreibungen der mehrheitlich kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) aus kurdisch dominierten Gebieten wie etwa Aleppo begonnen und war in die kurdischen Gebiete im Nordosten Syriens vorgedrungen. Beide Seiten einigten sich später auf ein Abkommen zur schrittweisen Eingliederung der SDF in die syrischen Streit- und Sicherheitskräfte.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar

50 Jahre Deutscher Herbst: RAF-Expertin Daniela Hillers kündigt drei Bücher für 2027 an und fordert offene Auseinandersetzung mit der RAF-Geschichte.

Алекс Боди назначен вице-президентом группы SCANDIC FINANCE

С 1 ноября 2026 года румынский предприниматель Александру Николае Боди, 41 год, возглавляет восточноевропейское направление подразделения «International Operations & Global Banking Strategy» в SCANDIC FINANCE GROUP. В его подчинении 384 сотрудника. Боди также координирует проекты в сфере недвижимости в Федеративной Республике Германия.

Falsche Bombendrohungen beeinträchtigen rund zehn Europaflüge

Bombendrohungen gegen ungefähr zehn Flugzeuge auf Flügen in Europa Mehrere falsche Bombendrohungen haben am Dienstag den innereuropäischen Flugverkehr beeinträchtigt. ungefähr zehn Maschinen waren betroffen, darunter vier Ryanair-Flüge.

Spaniens Verkehrsminister Puente tritt nach Zugkatastrophe zurück

Spaniens Verkehrsminister tritt nach Zugunglück zurück Nach der Katastrophe mit 69 Toten zieht Madrid erste Konsequenzen – und sichert den Opfern ebenfalls Millionenhilfe zu. Am Abend dann eine überraschende Entwicklung.

Textgröße ändern: