Pallade Veneta - Gewalt gegen Demonstrant bei Hamburger G20-Gipfel 2017: Geldstrafen für Polizisten

Gewalt gegen Demonstrant bei Hamburger G20-Gipfel 2017: Geldstrafen für Polizisten


Gewalt gegen Demonstrant bei Hamburger G20-Gipfel 2017: Geldstrafen für Polizisten
Gewalt gegen Demonstrant bei Hamburger G20-Gipfel 2017: Geldstrafen für Polizisten / Foto: PATRIK STOLLARZ - AFP/Archiv

Wegen Gewalt im Einsatz beim G20-Gipfel in Hamburg 2017 sind drei Polizisten von einem Amtsgericht der Hansestadt zu Geldstrafen verurteilt worden. Da das Verfahren ohne ihre Schuld zu lange dauerte, gelten die Strafen aber schon als vollstreckt, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Besonders strafmildernd wirkte sich demnach aus, dass zwei der Polizisten die Schläge zugegeben und sich dafür entschuldigt hatten.

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Im Juli 2017 hatte Deutschland in Hamburg den Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer ausgerichtet. Es gab dabei tagelange schwere Ausschreitungen, an denen sich gewaltbereite Linksextremisten aus dem In- und Ausland beteiligten. Das Gericht stellte nun fest, dass die Polizisten zunächst "massivem Steinwurf" ausgesetzt gewesen seien.

Als sie das Bismarckdenkmal erreichten, wo der Demonstrant war, sei die Situation aber eine andere gewesen. Die Schläge auf den jungen Mann waren darum nicht rechtmäßig, wie das Gericht erklärte. Der Demonstrant sei im sogenannten schwarzen Block unterwegs gewesen - ein Begriff, den teils extremistische Demonstrierende benutzen, wenn sie geschlossen in Schwarz auftreten. Das Urteil gegen die Polizisten ist noch nicht rechtskräftig.

U.Paccione--PV

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