Pallade Veneta - "Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyjs scherzt über Moskaubesuch

"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyjs scherzt über Moskaubesuch


"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyjs scherzt über Moskaubesuch
"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyjs scherzt über Moskaubesuch / Foto: SAUL LOEB - AFP

Auch nach mehr als vier Jahren russischen Angriffskriegs gegen sein Land hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht seinen Humor verloren: Bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara fragte dieser Selenskyj am Mittwoch, ob er sich vorstellen könnte, zu Friedensverhandlungen nach Moskau zu reisen. Der Ukrainer verneinte - allerdings nicht aus Angst vor dem russischen Aggressor.

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"Es ist schwierig, es sind viele ukrainische Drohnen da", antwortete Selenskyj und erntete Gelächter von den anwesenden Journalisten, darunter mehrere aus der Ukraine. "Es ist gefährlich", fügte Selenskyj grinsend hinzu. Auch Trump musste bei der schlagfertigen Antwort lächeln.

Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland zur Beendigung des Krieges stecken seit Monaten in einer Sackgasse. Auf dem Schlachtfeld konnte die Ukraine zuletzt aber Erfolge erzielen. Zum einen konnten die ukrainische Streitkräfte den Vormarsch der Russen in der Ostukraine weitgehend stoppen. Zum anderen gelingen Kiew immer öfter Angriffe gegen Öllager und Infrastruktur tief im Landesinneren Russlands.

Gleichzeitig leidet die Ukraine aktuell massiv unter Angriffen russischer Raketen und Drohnen. Selenskyj rief die Nato-Verbündeten daher bei dem Gipfeltreffen dazu auf, "mehr Entschlossenheit" bei der Luftabwehr für die Ukraine zu zeigen. Hilfe könnte aus den USA kommen: Trump gab beim Treffen mit Selenskyj bekannt, sein Land werde der Ukraine "das Recht geben, Patriots herzustellen".

I.Saccomanno--PV

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