Pallade Veneta - Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin

Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin


Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin
Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Die Junge Union (JU) hat den sofortigen Rückzug des Berliner Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) von der Spitzenkandidatur für die anstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus gefordert. Berlins JU-Chef Harald Burkart sagte dem Portal The Pioneer nach Angaben vom Donnerstag: "Kai Wegner sollte heute unmissverständlich erklären, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters antritt." Dies wäre "im Interesse der Stadt und der Partei", sagte der Chef des CDU-Nachwuchses.

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Burkart äußerte sich nach Berichten des Berliner "Tagesspiegel" über eine weitere strittige Äußerung Wegners zum Krisenmanagement während des Stromausfalls Anfang des Jahres. Demnach stimmt Wegners Aussage nicht, dass er dienstlich wegen des Vorfalls vormittags telefoniert hatte - der Austausch fand per Textnachrichten statt.

"Dieser dokumentierte Widerspruch betrifft die Grundlage politischer Führung, nämlich Glaubwürdigkeit", sagte Burkart. Ein Grund für den Negativtrend der CDU in Umfragen sei auch ein "Glaubwürdigkeitsproblem an der Spitze". Ein Rückzug Wegners könne "eine starke inhaltliche Agenda ermöglichen – beim Wohnungsbau, bei der Wirtschaft und bei der inneren Sicherheit".

In Berlin wird am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge liegt die CDU nur noch auf Platz vier hinter der Linkspartei, den Grünen und der AfD - der Abstand zwischen den Parteien ist aber nur gering.

C.Conti--PV

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