Pallade Veneta - Treffen auf Fliegerhorst Nörvenich: Merz und Macron beraten über Nuklearpartnerschaft

Treffen auf Fliegerhorst Nörvenich: Merz und Macron beraten über Nuklearpartnerschaft


Treffen auf Fliegerhorst Nörvenich: Merz und Macron beraten über Nuklearpartnerschaft
Treffen auf Fliegerhorst Nörvenich: Merz und Macron beraten über Nuklearpartnerschaft / Foto: Ludovic MARIN - AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben auf dem Fliegerhorst Nörvenich Beratungen über die Verteidigungszusammenarbeit beider Länder nach dem Aus für den gemeinsamen FCAS-Kampfjet begonnen. Merz und Macron trafen mit den Ministern des gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungsrats in einem Hangar zusammen, in dem zwei französische Rafale-Kampfjets und zwei Eurofighter der Bundeswehr ausgestellt waren. Am Vortag hatten die Kampfjets beider Nationen an einer Betankungsübung in der Luft teilgenommen.

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Bei dem Treffen soll es insbesondere um die engere Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung gehen, die Macron und Merz im März angekündigt hatten. Es wird damit gerechnet, dass deutsche Soldaten im Herbst an einer französischen Nuklearübung teilnehmen.

Merz, Macron und zahlreiche Ministerinnen und Minister beider Länder treffen anschließend im Schloss Augustusburg in Brühl zum deutsch-französischen Ministerrat zusammen. Dieser solle es ermöglichen, "unsere Wettbewerbsfähigkeit, unsere Sicherheit und unsere Verteidigung sowie die Widerstandskraft unserer Demokratien zu stärken", schrieb Macron am Freitag im Onlinedienst X. "Mehr denn je ist der deutsch-französische Reflex notwendig, um unsere Souveränitätsagenda umzusetzen", fügte er hinzu.

Merz und Macron wollen sich zum Abschluss des Ministerrats am Nachmittag vor Journalisten äußern. Es ist der zweite und zugleich letzte deutsch-französische Ministerrat von Merz und Macron, da der französische Präsident im Frühjahr 2027 aus dem Amt scheidet.

G.Riotto--PV

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