Pallade Veneta - Patriot-Lizenzen: Selenskyj lobt "gutes Treffen" mit Trump

Patriot-Lizenzen: Selenskyj lobt "gutes Treffen" mit Trump


Patriot-Lizenzen: Selenskyj lobt "gutes Treffen" mit Trump
Patriot-Lizenzen: Selenskyj lobt "gutes Treffen" mit Trump / Foto: Alex WROBLEWSKI - AFP

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich nach seinem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump in Washington zufrieden gezeigt. Es sei ein "gutes Treffen" gewesen, erklärte Selenskyj am Dienstag im Onlinedienst X. Er habe mit Trump unter anderem "über Lizenzen für die Produktion von Patriot-Abfangraketen" verhandelt. Ein weiteres Thema seien die Friedensbemühungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs gewesen. "Es ist wichtig, dass der diplomatische Prozess wiederbelebt wird", schrieb Selenskyj.

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Der ukrainische Präsident dankte Trump und den USA für ihre "entschlossene Unterstützung" im russischen Angriffskrieg. Dazu veröffentlichte der ukrainische Präsident Fotos, die ihn mit Trump im Oval Office des Weißen Hauses zeigen. An dem Treffen nahmen demnach unter anderem auch die Außen- und Verteidigungsminister der USA und der Ukraine teil.

Selenskyj hatte zuvor auf X erklärt, es gehe ihm vor allem um größere militärische Fähigkeiten zur Verteidigung gegen russische Angriffe mit ballistischen Raketen. Was er genau mit Trump vereinbarte, teilte er nach dem Gespräch nicht mit. Die Kommunikation solle jedoch fortgesetzt werden.

Nach Angaben der UNO hatte Russland mit ballistischen Raketen im Juni die meisten ukrainischen Zivilisten in einem Monat seit April 2022 getötet. Diese Raketen kann die ukrainische Luftabwehr nur mit Patriot-Systemen aus den USA abfangen, an denen es jedoch mangelt. Diese Situation hat sich seit dem Beginn des Iran-Krieges im Februar noch weiter verschärft.

Nach dem Treffen mit Trump wollte Selenskyj in Washington an der Gedenkfeier für den US-Senator Lindsey Graham teilnehmen, der am 11. Juli überraschend an den Folgen einer Herzerkrankung gestorben war. Zuvor hatte der 71-Jährige die Ukraine besucht.

Am Dienstagabend (Ortszeit) wollte Selenskyj zudem mit US-Senatoren zusammenkommen. Das Treffen war kurz vor einer ersten Probeabstimmung über verschärfte Russland-Sanktionen geplant.

Der Republikaner Graham hatte einen Tag vor seinem Tod zusammen mit Kongressmitgliedern der Demokraten eine parteiübergreifende Einigung auf die neuen Sanktionen verkündet. Geplant sind mögliche Strafzölle gegen Länder vor, die weiter Öl und Gas aus Russland beziehen. Einige Parlamentarier der Demokraten sehen den Vorstoß kritisch, da sie Trump keine Zugeständnisse in der Zollpolitik machen wollen.

C.Grillo--PV

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