Pallade Veneta - Nach CSD-Anschlag: Grüne kritisieren Dobrindts Pläne für härteres Strafrecht

Nach CSD-Anschlag: Grüne kritisieren Dobrindts Pläne für härteres Strafrecht


Nach CSD-Anschlag: Grüne kritisieren Dobrindts Pläne für härteres Strafrecht
Nach CSD-Anschlag: Grüne kritisieren Dobrindts Pläne für härteres Strafrecht / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Der Grünen-Innenpolitiker Konstantin von Notz hat Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zur Verschärfung des Strafrechts nach dem Berliner CSD-Anschlag kritisiert. In der Vergangenheit sei bereits die Erfahrung gemacht worden, "dass schwerste Straftaten auch von Menschen, die eine Fußfessel trugen, begangen worden sind", sagte von Notz der "Rheinischen Post" vom Mittwoch.

Textgröße ändern:

Es liege "leider ein Stück weit in der Natur der Sache, dass sich Gefährder, die andere Menschen umbringen wollen und anschließend oftmals den Freitod wählen, nicht durch die Verpflichtung des Tragens einer Fußfessel davon abbringen lassen", sagte der Grünen-Fraktionsvize weiter.

Mit Blick auf Dobrindts Vorschläge zur Änderung des Jugendstrafrechts forderte von Notz Klarheit darüber, ob den Gerichten und Staatsanwaltschaften in Bezug auf das Attentat auf den Christopher Street Day in Berlin "überhaupt alle relevanten Einschätzungen zur Gefährlichkeit des späteren Täters" vorgelegen hätten.

"Ansonsten nehmen wir zur Kenntnis, dass praktisch alle hierzu bisher gefragten Expertinnen und Experten unisono darauf hinweisen, dass lange Haftstrafen, gerade bei Heranwachsenden, auch durchaus sicherheitspolitisch kontraproduktive Wirkungen haben und ohnehin bestehende Radikalisierungen auch weiter beschleunigen können", fügte von Notz hinzu.

Dobrindt will unter anderem das Jugendstrafrecht verschärfen und das Tragen von elektronischen Fußfesseln bei Gefährdern vorschreiben.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar

50 Jahre Deutscher Herbst: RAF-Expertin Daniela Hillers kündigt drei Bücher für 2027 an und fordert offene Auseinandersetzung mit der RAF-Geschichte.

Алекс Боди назначен вице-президентом группы SCANDIC FINANCE

С 1 ноября 2026 года румынский предприниматель Александру Николае Боди, 41 год, возглавляет восточноевропейское направление подразделения «International Operations & Global Banking Strategy» в SCANDIC FINANCE GROUP. В его подчинении 384 сотрудника. Боди также координирует проекты в сфере недвижимости в Федеративной Республике Германия.

Falsche Bombendrohungen beeinträchtigen rund zehn Europaflüge

Bombendrohungen gegen ungefähr zehn Flugzeuge auf Flügen in Europa Mehrere falsche Bombendrohungen haben am Dienstag den innereuropäischen Flugverkehr beeinträchtigt. ungefähr zehn Maschinen waren betroffen, darunter vier Ryanair-Flüge.

Spaniens Verkehrsminister Puente tritt nach Zugkatastrophe zurück

Spaniens Verkehrsminister tritt nach Zugunglück zurück Nach der Katastrophe mit 69 Toten zieht Madrid erste Konsequenzen – und sichert den Opfern ebenfalls Millionenhilfe zu. Am Abend dann eine überraschende Entwicklung.

Textgröße ändern: