Pallade Veneta - Trump droht Iran mit heftigen Angriffen - US-Medien: Attacken am Wochenende möglich

Trump droht Iran mit heftigen Angriffen - US-Medien: Attacken am Wochenende möglich


Trump droht Iran mit heftigen Angriffen - US-Medien: Attacken am Wochenende möglich
Trump droht Iran mit heftigen Angriffen - US-Medien: Attacken am Wochenende möglich / Foto: Aaron Schwartz - AFP

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit heftigen Angriffen gegen Infrastruktur-Ziele gedroht. "Wir werden ihn ganz hart angehen", sagte Trump am Freitag bei einer Kabinettssitzung in der Präsidentenresidenz Camp David über den Iran. Irgendwann werde die Führung in Teheran sagen: "Das halten wir einfach nicht mehr aus."

Textgröße ändern:

Das "Wall Street Journal" berichtete später unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Regierungsvertreter, dass Trump einen neuen Angriff angeordnet habe, der Teheran dazu bewegen solle, die Waffen zu strecken. Dem Bericht zufolge könnten diese Angriffe bereits an diesem Wochenende beginnen.

CBS News berichtete, dass die USA und Israel gemeinsame Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur-Ziele planten, möglicherweise über das gesamte Wochenende hinweg. Bei diesen Zielen handele es sich wahrscheinlich um Ölraffinerien und Kraftwerke.

Der Präsident habe noch kein grünes Licht für den Einsatz gegeben, berichtete CBS unter Berufung auf mehrere namentlich nicht genannte Regierungsvertreter. Doch Israel und die USA würden sich abstimmen.

Die Berichte erschienen wenige Tage nach Treffen von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in Washington mit Trump und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Netanjahu hatte kurz vor seiner Abreise gesagt, er wolle in Washington zum ersten Mal seit Beginn des Iran-Kriegs vor sechs Monaten persönlich mit Trump über die Lage beraten. Ziel sei es unter anderem, Israels Sicherheit zu gewährleisten.

Vergangene Woche hatte Trump seinen Ton gegenüber Teheran noch einmal deutlich verschärft: "Jedes Mal, wenn die Islamische Republik Iran in der Straße von Hormus auf ein Schiff schießt (...), werden die Vereinigten Staaten eine Brücke oder ein Kraftwerk bombardieren und zerstören", schrieb er in Online-Netzwerken.

Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das binnen 60 Tagen zu einem vollständigen Friedensabkommen führen sollte. Mitte Juli nahmen die USA die Angriffe aber wieder auf. Der Iran attackierte daraufhin erneut Ziele in Ländern der Region.

Die für den Seehandel mit Öl und Gas wichtige Straße von Hormus ist weitgehend blockiert, seit die USA und Israel Ende Februar den Krieg gegen den Iran begonnen hatten. Der Iran hatte zuletzt mehrfach Schiffe daran gehindert, nahe der Küste des Oman durch die Meerenge zu fahren. Teheran versucht mit seinem Vorgehen Schiffe zur Nutzung iranischer Gewässer und zur Zahlung für eine sichere Durchfahrt zu zwingen.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Trump setzt neue US-Sanktionen gegen Russland in Kraft

US-Präsident Donald Trump hat das neue Sanktionspaket der USA gegen Russland in Kraft gesetzt. Er unterzeichnete am Freitag das nach langen Verhandlungen vom US-Kongress beschlossene Gesetz.

Angriff auf Polizeiwache in Pakistan: Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer bei einer Explosion und einem Angriff mit Schusswaffen auf eine Polizeiwache im Norden Pakistans ist nach Angaben eines ranghohen Polizeibeamten auf mindestens 31 gestiegen. "Mindestens 31 Menschen, darunter 16 Polizeikräfte, sind bei dem Angriff und Selbstmordanschlag getötet worden", sagte der Beamte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die pakistanischen Gesundheitsbehörden meldeten zudem mehr als hundert Verletzte, von denen mehrere sich in kritischem Zustand befänden.

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Textgröße ändern: