Pallade Veneta - Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine

Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine


Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine
Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine / Foto: Darya NAZAROVA - AFP

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern am Sonntag insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens fünf Menschen getötet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen nach russischen Angaben Ziele in verschiedenen Regionen Russlands an und töteten dabei mindestens neun Menschen.

Textgröße ändern:

Wie die ukrainischen Behörden mitteilten, starben bei russischen Angriffen in der östlichen Region Dnipropetrowsk mindestens zwei Menschen sowie jeweils mindestens ein Mensch in den südlichen Regionen Saporischschja und Cherson. Ein weiterer russischer Angriff zerstörte ein Postzentrum in der nördlichen Region Charkiw und tötete einen Postmitarbeiter, wie die ukrainische Post mitteilte.

Wie die russischen Behörden mitteilten, erfolgten einige der ukrainischen Angriffe hunderte Kilometer von der Front entfernt tief in russischem Gebiet. Aus der Grenzregion Belgorod wurden vier Todesopfer durch ukrainische Angriffe gemeldet, aus der Region Saratow an der Grenze zu Kasachstan zwei.

Ein ukrainischer Drohnenangriff erreichte auch die mehr als tausend Kilometer von der Front entfernte Region Udmurtien, wo nach Angaben der Regionalgouverneurin Olga Abramow drei Menschen getötet wurden. "Diese Tat ist in ihrer Sinnlosigkeit monströs. Diese Menschen waren definitiv kein militärisches Ziel", sagte sie.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau fing die russische Luftabwehr in der Nacht in mehr als einem Dutzend Regionen insgesamt 635 ukrainische Drohnen ab.

Fast viereinhalb Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gibt es weiterhin keine konkreten Aussichten auf ein Ende der Gefechte. Beide Seiten verstärkten zuletzt ihre Luftangriffe. Dabei führt die ukrainische Armee zunehmend auch Angriffe tief im russischen Staatsgebiet aus. Kiew will mit den Angriffen Moskau an den Verhandlungstisch zwingen.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trump setzt neue US-Sanktionen gegen Russland in Kraft

US-Präsident Donald Trump hat das neue Sanktionspaket der USA gegen Russland in Kraft gesetzt. Er unterzeichnete am Freitag das nach langen Verhandlungen vom US-Kongress beschlossene Gesetz.

Angriff auf Polizeiwache in Pakistan: Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer bei einer Explosion und einem Angriff mit Schusswaffen auf eine Polizeiwache im Norden Pakistans ist nach Angaben eines ranghohen Polizeibeamten auf mindestens 31 gestiegen. "Mindestens 31 Menschen, darunter 16 Polizeikräfte, sind bei dem Angriff und Selbstmordanschlag getötet worden", sagte der Beamte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die pakistanischen Gesundheitsbehörden meldeten zudem mehr als hundert Verletzte, von denen mehrere sich in kritischem Zustand befänden.

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Textgröße ändern: