Pallade Veneta - Behörde: Frachtschiff in Straße von Hormus von "unbekanntem Geschoss" getroffen

Behörde: Frachtschiff in Straße von Hormus von "unbekanntem Geschoss" getroffen


Behörde: Frachtschiff in Straße von Hormus von "unbekanntem Geschoss" getroffen
Behörde: Frachtschiff in Straße von Hormus von "unbekanntem Geschoss" getroffen / Foto: - - AFP/Archiv

In der Straße von Hormus ist nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO ein Frachtschiff von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden. Der Vorfall habe sich knapp 40 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, teilte die Behörde in der Nacht zum Dienstag mit. Angaben über mögliche Opfer oder Schäden wurden nicht gemacht.

Textgröße ändern:

Auch machte die Behörde keine Angaben zum Namen des Schiffes oder dem Eigentümer. Es seien Untersuchungen angelaufen, erklärte die auf die Beobachtung der Region spezialisierte UKMTO.

Die Straße von Hormus ist im Iran-Krieg einer der Hauptstreitpunkte zwischen Teheran und Washington. Die iranische Armee hält die für die Weltwirtschaft immens wichtige Meerenge de facto geschlossen und hat Teile davon durch Minen unpassierbar gemacht.

Derzeit laufen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Verhandlungen zwischen beiden Seiten. Dabei gehe es insbesondere um die Wiederöffnung der für den weltweiten Erdöl- und Erdgastransport höchst wichtigen Straße von Hormus, sagte der Präsident am Montag. Zugleich drohte er, dass die aktuellen Gespräche "die letzte Chance" für den Iran auf ein gutes Abkommen seien.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran

Inmitten neuer Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Teheran Vorwürfe eines Raketenangriffs auf den Golfstaat "kategorisch" zurückgewiesen. Die Vorwürfe seien falsch und schadeten der Stabilität in der Region, erklärte am Dienstabend der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei. Die Emirate hatten zuvor erklärt, dass der Iran erstmals seit Monaten wieder Raketen auf das Land abgefeuert habe.

Dobrindt: Merz ist der Richtige zum richtigen Zeitpunkt

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) rät zu einem Ende der Debatten über Kanzler Friedrich Merz (CDU). "Es braucht Durchhaltevermögen", sagte er dem "Münchner Merkur" vom Mittwoch. "Friedrich Merz ist die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt – mit seiner Erfahrung, seinem außenpolitischen Fokus und der Bereitschaft, Entscheidungen auch mal gegen Widerspruch im eigenen Laden durchzusetzen."

Ecuadorianische Diplomatin A-Baki will UN-Generalsekretärin werden

Die ecuadorianische Diplomatin Ivonne A-Baki bewirbt sich um das Amt der UN-Generalsekretärin. Die vom pazifischen Inselstaat Tonga nominierte 75-Jährige erklärte am Dienstag, sie sei bereit, "zur Erneuerung des Grundversprechens der UN-Charta beizutragen: künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren".

IAEA findet "einige Tonnen Nuklearmaterial" in Syrien

Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben bei einem Inspektionsbesuch in Syrien nach eigenen Angaben "einige Tonnen Nuklearmaterial" an einem Ort gefunden, den die Organisation bislang nicht auf dem Schirm hatte. Der Fund gehe auf Hinweise der syrischen Regierung zurück, erklärte Interims-Außenminister Assad al-Schaibani am Dienstag. Das Material, von dem keine Gefahr ausgehe, solle in Syrien bleiben und IAEA-Kontrollen unterliegen.

Textgröße ändern: