Pallade Veneta - NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option"

NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option"


NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option"
NRW-Ministerpräsident Wüst: Kanzleramt "aktuell keine Option" / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat Spekulationen zurückgewiesen, dass er Friedrich Merz (CDU) als Bundeskanzler ersetzen könnte. Das Kanzleramt sei "aktuell keine Option" für ihn, sagte Wüst am Dienstag im Podcast der Funke Mediengruppe. Allerdings bekräftigte er eine frühere Aussage, dass er eine mögliche Kanzlerkandidatur zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausschließe.

Textgröße ändern:

"Wenn man ein so großes Land regiert wie Nordrhein-Westfalen, in dem sich die Stärken und Herausforderungen Deutschlands in einer kleineren Variante eins zu eins widerspiegeln, dann sollte man nie 'Nie, nie' sagen", sagte Wüst. Zuletzt hatte unter anderem der "Spiegel" über eine mögliche Ablösung von Merz als Bundeskanzler spekuliert, sollte die CDU bei den anstehenden Landtagswahlen schlecht abschneiden.

Wüst wies auch Spekulationen über Spannungen in seinem Verhältnis zu Merz zurück. "Wir arbeiten wirklich gut zusammen", sagte Wüst im Funke-Podcast "Meine schwerste Entscheidung". "Da wird oft von außen mehr hereingeheimnisst als es ist. Wir sind unterschiedliche Typen, da liegen auch 20 Jahre zwischen, unterschiedliche Erfahrungshorizonte, aber wir arbeiten wirklich sehr ordentlich zusammen."

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Frachter in Straße von Hormus von Geschoss getroffen - Ein Vermisster

In der Straße von Hormus ist ein Frachter von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden und in Brand geraten. Das Geschoss habe den Maschinenraum der unter liberianischer Flagge fahrenden "Minoan Pioneer" getroffen, teilte das britische Sicherheitsunternehmen Vanguard Tech am Dienstag mit. Nahe den Quartieren der Besatzung sei ein Feuer ausgebrochen, ein Besatzungsmitglied werde vermisst.

Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf die Berliner CSD-Demonstration ist der Innenausschuss des Bundestages am Dienstag zu einer Sondersitzung zusammengekommen. An der Sitzung, die per Videokonferenz stattfindet, sollte auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) teilnehmen, außerdem Vertreterinnen und Vertreter von Sicherheitsbehörden.

Schwerdtner: Merz tappt bei Ceuta-Krise "in Falle der Ultrarechten"

Vor der Krisensitzung der EU-Innenminister zur Lage in der spanischen Exklave Ceuta hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner scharfe Kritik am Verhalten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geübt. "Die Bundesregierung tappt damit schon wieder in die Falle der Ultrarechten", sagte Schwerdtner am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Sie finde es "erschreckend, wie schnell sich die Bundesregierung auf Spanien eingeschossen" habe, als es um die Frage der Verantwortung für die massenhafte Ankunft von Migranten in Ceuta ging.

Linke: Nächster Bundespräsident soll aus Zivilgesellschaft kommen

Ein halbes Jahr vor der Wahl des neuen Bundespräsidenten hat sich die Linke für eine Kandidatin oder einen Kandidaten von außerhalb der Tagespolitik ausgesprochen. "Die Wahl einer parteiübergreifenden Kandidatin oder eines Kandidaten aus der Zivilgesellschaft mit breitem Rückhalt in der Bevölkerung wäre für uns durchaus vorstellbar", sagte die parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, Ina Latendorf, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.

Textgröße ändern: