Pallade Veneta - US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten

US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten


US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten
US-Bundesstaat Michigan: Demokraten liefern sich Richtungs-Vorwahl um Senatsposten / Foto: SCOTT OLSON - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Rückt die Demokratische Partei in den USA weiter nach links? Einen Teil der Antwort könnte die Vorwahl im nördlichen US-Bundesstaat Michigan liefern, die am Dienstag begonnen hat. Dort tritt der Arzt und Vertreter des linken Parteiflügels, Abdul El-Sayed, gegen die erfahrene Kongressabgeordnete Haley Stevens aus Detroit an, die vom Partei-Establishment unterstützt wird.

Textgröße ändern:

Bei dem Wettstreit geht es darum, wer für die Demokraten bei den Kongresswahlen am 3. November für einen begehrten Senatsposten in Washington kandidieren kann. Mehrere Umfragen sehen El-Sayed vorn.

Der 41-Jährige wird von Links-Politikern wie Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez unterstützt und gibt sich als Israel-kritischer Vertreter der Arbeiterklasse. Die 43-jährige Stevens tritt dagegen moderater auf und hat Rückendeckung durch die scheidende Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, und den demokratischen Minderheitsführer im Senat in Washington, Chuck Schumer.

Die Demokraten versuchen bei den Zwischenwahlen zum Kongress, die zur Mitte der Amtszeit von Präsident Donald Trump stattfindet, die Senatsmehrheit von Trumps Republikanern zurückzuerobern. Dafür müssen sie ihren Senatsposten in Michigan verteidigen und vier von Republikanern gehaltene Sitze gewinnen.

Das linke Lager der Demokraten hatte in den vergangenen Monaten einige Siege bei Vorwahlen erringen können. Unter anderem in New York und Ohio setzten sich linksgerichtete Kandidatinnen und Kandidaten durch. Trump und seine Partei haben ihre Wahlkampfstrategie darauf aufgebaut und warnen vor einer angeblichen Bedrohung durch "Kommunisten" in den USA.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Trump setzt neue US-Sanktionen gegen Russland in Kraft

US-Präsident Donald Trump hat das neue Sanktionspaket der USA gegen Russland in Kraft gesetzt. Er unterzeichnete am Freitag das nach langen Verhandlungen vom US-Kongress beschlossene Gesetz.

Angriff auf Polizeiwache in Pakistan: Zahl der Todesopfer auf 31 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer bei einer Explosion und einem Angriff mit Schusswaffen auf eine Polizeiwache im Norden Pakistans ist nach Angaben eines ranghohen Polizeibeamten auf mindestens 31 gestiegen. "Mindestens 31 Menschen, darunter 16 Polizeikräfte, sind bei dem Angriff und Selbstmordanschlag getötet worden", sagte der Beamte am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die pakistanischen Gesundheitsbehörden meldeten zudem mehr als hundert Verletzte, von denen mehrere sich in kritischem Zustand befänden.

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Textgröße ändern: