Pallade Veneta - Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado

Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado


Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado
Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog - ohne Machado / Foto: Federico PARRA - AFP

Regierung und Opposition in Venezuela haben offiziell mit einem von den USA vermittelten Dialog begonnen - allerdings ohne Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado. Bei den Gesprächen solle es um die Stärkung der Demokratie und die Garantie politischer Rechte gehen, hieß es am Donnerstag beim Zusammentreffen beider Seiten. Zudem solle gemeinsam über das weitere Vorgehen nach dem schweren Doppel-Erdbeben gehen, bei dem Ende Juni mehr als 6000 Menschen getötet wurden.

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Der Dialog steht unter Schirmherrschaft der USA, viele Venezolaner hoffen auf einen politischen Übergangsprozess hin zu Neuwahlen. Die Gespräche finden nach sieben Monaten politischer Unsicherheit statt: Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll. US-Präsident Donald Trump hatte nach Maduros Sturz gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA.

Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde inzwischen zur Übergangspräsidentin ernannt, sie wird von den USA gestützt - und nach Ansicht von Experten unter Druck gesetzt. Ihr Bruder, Parlamentspräsident Jorge Rodríguez, steht bei dem nun begonnenen Dialog der Regierungsdelegation vor. Die Opposition wird von der lange im Exil lebenden Ex-Abgeordneten Dinorah Figuera angeführt. Sie war am Mittwoch nach Venezuela zurückgekehrt. Venezuelas Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Machado wurde nicht eingeladen.

E.M.Filippelli--PV

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