Pallade Veneta - Hitze und Niedrigwasser: Städte- und Gemeindebund fordert "nationalen Kraftakt"

Hitze und Niedrigwasser: Städte- und Gemeindebund fordert "nationalen Kraftakt"


Hitze und Niedrigwasser: Städte- und Gemeindebund fordert "nationalen Kraftakt"
Hitze und Niedrigwasser: Städte- und Gemeindebund fordert "nationalen Kraftakt" / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Angesichts von Hitze und Niedrigwasser hat der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) einen "nationalen Kraftakt für die Wasserversorgung und die Klimaanpassung" in den Kommunen gefordert. "Bereits jetzt ist die Hälfte aller Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland von akutem oder strukturellem Grundwasserstress betroffen", sagte Präsident Ralph Spiegler der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Deutschland müsse Wasser daher "künftig als strategische Ressource begreifen".

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Deutschland müsse sich "auf Zeiten einstellen, in denen Wasser nicht mehr in unbegrenzter Menge verfügbar sein könnte", sagte Spiegler weiter. Wirtschaftliche Folgen der Hitze- und Dürreperioden zeigten sich schon längst: "Niedrigwasser bremst die Schifffahrt. Wasserknappheit belastet Landwirtschaft, Industrie und Energieversorgung", führte der DStGB-Präsident aus. "Zudem kostet jeder Hitzetag die Wirtschaft Studien zufolge zwischen 430 und 984 Millionen Euro aufgrund von sinkender Produktivität." Dies gefährde "Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand".

Spiegler zufolge können Städte und Gemeinden die Herausforderungen nicht allein meistern. "Deshalb brauchen wir eine Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz und Klimaanpassung im Grundgesetz und damit eine dauerhaft gesicherte Finanzierung durch Bund und Länder."

R.Lagomarsino--PV

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