Pallade Veneta - Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an

Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an


Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an
Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an / Foto: HECTOR RETAMAL - AFP

US-Präsident Donald Trump hat Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen und ihre Bestandteile verhängt. Er unterzeichnete am Donnerstag eine entsprechende Anordnung, mit der die Abhängigkeit von Importen in der von China dominierten Branche verringert werden soll. Das Weiße Haus begründete die Maßnahme mit der nationalen Sicherheit.

Textgröße ändern:

Die neuen Zölle würden zudem die "verstärkte heimische Produktion" von Drohnen und deren Komponenten fördern und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten verringern, hieß es in der Erklärung des Weißen Hauses. Zölle von 100 Prozent sollen demnach unter anderem für Drohnen mit einem Startgewicht von mehr als 25 Kilogramm gelten sowie für Fluggeräte, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Auf kleinere Drohnen werde ein Zollsatz von 25 Prozent verhängt.

Die meisten neuen Zölle sollen den Angaben zufolge am 3. September in Kraft treten. Sie werden vor allem China treffen: Übereinstimmenden Studien zufolge beherrscht das 2006 gegründete chinesische Unternehmen DJI rund zwei Drittel des weltweiten Drohnen-Marktes.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache

Der in die Negativschlagzeilen geratene US-Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" kommt nach rund elf Monaten zurück nach Kalifornien. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nutzte einen Besuch auf dem Kriegsschiff am Mittwoch, um gegen Medien auszuteilen. Einige Journalisten hätten versucht, die "Lincoln" zu einem Symbol für "Pannen", "schlechte Stimmung" oder sogar "einen gescheiterten Einsatz" zu machen, kritisierte er.

Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP

Nach dem Parteiwechsel des Bürgermeisters von Izmir zur islamisch-konservativen AKP haben in der westtürkischen Metropole mehr als tausend Menschen gegen diesen Schritt protestiert. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch berichteten, sperrte die Polizei die zentralen Plätze der Stadt im Vorfeld der Proteste ab. Am Abend versammelte sich eine Menschenmenge rund um den abgesperrten Cumhuriyet Platz, die türkische Flaggen schwenkte und an den Bürgermeister Cemil Tugay gerichtet skandierte: "Tugay, der Verräter" und "Tugay, tritt zurück".

Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben

Die Zwangsräumung ihrer Wohnung in der spanischen Hauptstadt Madrid hatte landesweite Massenproteste und schließlich Neuwahlen ausgelöst: Nun ist die 87-jährige Maricarmen Abascal gestorben. "Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass Maricarmen heute gestorben ist", teilte der Mieterverband am Mittwoch mit. Nach der Zwangsräumung war Maricarmen wegen Erschöpfung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die größten Gewerkschaften Spaniens riefen derweil zu einem Generalstreik am 11. November auf, um vor den vorgezogenen Parlamentswahlen die Aufmerksamkeit auf der Wohnungskrise zu halten.

Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben

Die Zwangsräumung ihrer Wohnung in Madrid hat Massenproteste ausgelöst - nun ist die 87-jährige Maricarmen Abascal gestorben. "Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass Maricarmen heute gestorben ist", teilte der Mieterverband am Mittwoch mit. Der Fall der 87-Jährigen hatte eine heftige politische Kontroverse, landesweite Proteste und schließlich Neuwahlen ausgelöst.

Textgröße ändern: