Pallade Veneta - USA drohen Iran mit Wirtschaftsisolation "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat"

USA drohen Iran mit Wirtschaftsisolation "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat"


USA drohen Iran mit Wirtschaftsisolation "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat"
USA drohen Iran mit Wirtschaftsisolation "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat" / Foto: Mandel NGAN - AFP/Archiv

Die USA haben dem Iran mit einer umfassenden wirtschaftlichen Isolation gedroht. Es werde sich um Maßnahmen handeln, "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat", kündigte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag an. Die USA würden ihren genauen Plan in der kommenden Woche präsentieren.

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"Es wird eine Kombination aus wirtschaftlicher Isolation sein, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat", sagte Bessent dem konservativen Fernsehsender Newsmax. Dabei würden die USA "verhindern, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder aus ihnen herausgelangt". Zudem solle der finanzielle Druck auf Teheran erhöht werden. "Achten Sie auf weitere Ankündigungen in der kommenden Woche", sagte Bessent.

US-Vizepräsident JD Vance hatte kurz zuvor einen niedrigen Ölpreis als derzeit wichtigstes Ziel seines Landes im Iran-Krieg bezeichnet. Das zweitwichtigste Ziel sei es, dass der Iran nie in den Besitz von Atomwaffen gelange, sagte Vance dem Fernsehsender Fox News. Bisher hatte Präsident Donald Trump immer erklärt, der Grund für den Beginn des Krieges sei die Verhinderung von Atomwaffen in den Händen Teherans.

"Ich weiß, dass der Ölpreis heute gefallen ist und weit unter den Höchstständen aus der Anfangsphase des Konflikts liegt", sagte Vance. "Das ist das oberste Ziel: Öl und Gas für die US-Bürger im ganzen Land günstig zu halten." Weiter sagte der Vizepräsident: "Und das zweite Ziel ist es natürlich, sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt." Vance zeigte sich überzeugt, "dass wir dabei sind, beide Ziele zu erreichen".

Vance gehörte Berichten zufolge in der US-Regierung zu denjenigen, die dem Ende Februar gegen den Iran gestarteten Krieg am skeptischsten gegenüberstanden. Seine Äußerungen stehen im Kontrast zu bisherigen Aussagen von Trump. Der Präsident hatte in den vergangenen Monaten immer wieder erklärt, dass der Krieg das Hauptziel verfolge, den Iran daran zu hindern, in den Besitz einer Atomwaffe zu gelangen - selbst wenn dies kurzfristige wirtschaftliche Opfer für die US-Bürger beispielsweise durch hohe Spritpreise bedeute.

Seit Beginn des Iran-Krieges hält Teheran die für die Weltwirtschaft immens wichtige Straße von Hormus nahezu komplett für den Schiffsverkehr geschlossen. Die Ölpreise sind dadurch weltweit massiv in die Höhe geschnellt.

S.Urciuoli--PV

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