Pallade Veneta - "Wir lassen uns nicht einschüchtern": Bundesregierung reagiert auf Lawrow-Drohung

"Wir lassen uns nicht einschüchtern": Bundesregierung reagiert auf Lawrow-Drohung


"Wir lassen uns nicht einschüchtern": Bundesregierung reagiert auf Lawrow-Drohung
"Wir lassen uns nicht einschüchtern": Bundesregierung reagiert auf Lawrow-Drohung / Foto: SERGEI ILNITSKY - POOL/AFP/Archiv

Die Bundesregierung hat Drohungen aus Russland gegen Unterstützer der Ukraine zurückgewiesen. "Die Drohungen und Äußerungen gegenüber EU- oder Nato-Partnern sind nichts Neues", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Montag in Berlin. "Die nehmen wir zur Kenntnis, von denen lassen wir uns nicht einschüchtern - und wir lassen uns auch in unserer Unterstützung für die Ukraine nicht einschüchtern."

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Die Sprecherin bezog sich auf eine Äußerung des russischen Außenministers Sergej Lawrow vom Freitag. Dieser hatte gesagt: "Wir werden unsere Methoden stark verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschine aus dem Westen speist. Und wir tun dies bereits."

Lawrows Äußerungen ließen auch im Zusammenhang mit dem jüngsten Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle aufhorchen. Dort war im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine. Der Verdacht richtet sich gegen Russland.

Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte am Montag, es gebe einen "ständigen Prozess", um die "bestmögliche Sicherheit" für die militärische Unterstützung für die Ukraine zu gewährleisten. "Natürlich befinden wir uns zum Thema Liefersicherheit in der Abstimmung mit unseren ukrainischen Partnern", sagte er.

Zu den Schutzmaßnahmen gehöre auch, dass die Bundesregierung "nicht mehr über Einzellieferungen, über Zeitpläne, über Margen und Mengen" der Unterstützung für die Ukraine Auskunft gebe. Dies diene dem Ziel, "keine Befindlichkeiten zu wecken, dass man jetzt gewisse Lieferungen ausschalten müsste", fügte der Sprecher hinzu.

Z.Ottaviano--PV

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