Pallade Veneta - Putin empfängt Myanmars Staatschef Min Aung Hlaing im Kreml

Putin empfängt Myanmars Staatschef Min Aung Hlaing im Kreml


Putin empfängt Myanmars Staatschef Min Aung Hlaing im Kreml
Putin empfängt Myanmars Staatschef Min Aung Hlaing im Kreml / Foto: Alexander Zemlianichenko - POOL/AFP

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat den Präsidenten und früheren Junta-Chef von Myanmar, Min Aung Hlaing, im Kreml empfangen. Das seit 2021 von einer Militärregierung kontrollierte Myanmar sei "ein verlässlicher Partner für Russland in Südostasien", sagte Min Aung Hlaing bei dem Treffen im Kreml am Dienstag. "Dank der Hilfe Russlands und Ihrer persönlichen Unterstützung haben wir auf internationaler Bühne viel erreicht", fügte er in Putins Richtung hinzu.

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Der russische Präsident sagte seinerseits, die beiden Länder arbeiteten "aktiv auf internationaler Ebene zusammen". Die Beziehungen zwischen beiden Ländern hätten sich "über die Zeit unablässig verstärkt" und in den vergangenen Jahren ein "neues Niveau des Vertrauens" erreicht.

Vor dem Treffen mit Putin war Min Aung Hlaing mit dem russischen Ministerpräsidenten Michail Mischustin zusammengekommen. Dabei erklärte Mischustin, Moskau treibe "die Umsetzung der Vereinbarungen über den Bau eines Atomkraftwerks mit geringer Leistung in Myanmar voran".

Im Februar hatten Myanmar und Russland ein auf fünf Jahre angelegtes Abkommen über eine militärische Zusammenarbeit unterzeichnet. Zu dem Papier waren seinerzeit nur wenige Details bekannt geworden. Bei seinem Vorgehen gegen bewaffnete Regierungsgegner setzt die myanmarische Armee unter anderem russische Kampfflugzeuge ein.

Myanmars Armee hatte 2021 unter Führung des damaligen Generals Min Aung Hlaing die mit großer Mehrheit gewählte Regierung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gestürzt und selbst die Macht übernommen. Russland war eines der wenigen Länder, die das Militär damals unterstützten.

Bei der Ende Januar abgeschlossenen und von Oppositionellen scharf kritisierten Wahl erhielt die juntanahe Partei USDP eine Mehrheit von mehr als 80 Prozent der Sitze. Das von der USDP dominierte Parlament wählte Min Aung Hlaing anschließend zum Präsidenten.

R.Lagomarsino--PV

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