Pallade Veneta - Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran

Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran


Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran
Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran / Foto: - - AFP/Archiv

Inmitten neuer Spannungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Teheran Vorwürfe eines Raketenangriffs auf den Golfstaat "kategorisch" zurückgewiesen. Die Vorwürfe seien falsch und schadeten der Stabilität in der Region, erklärte am Dienstabend der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Bakaei. Die Emirate hatten zuvor erklärt, dass der Iran erstmals seit Monaten wieder Raketen auf das Land abgefeuert habe.

Textgröße ändern:

Irans Außenamtssprecher Bakaei erklärte dazu, dass Teheran "den Vorwurf der Vereinigten Arabischen Emirate, dass der Iran ein Rakete in Richtung dieses Landes abgefeuert hat, kategorisch zurückweist". Der Vorwurf aus Abu Dhabi sei schädlich für das Vertrauen und die Sicherheitsbemühungen in der Region.

Unmittelbar zuvor hatten die Emirate als Reaktion auf den Raketenbeschuss bis auf Weiteres sämtliche Handels- und Finanzgeschäfte mit dem Iran ausgesetzt. Angesichts der jüngsten Eskalation in der Region seien "der gesamte Handel, der kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit dem Iran" gestoppt worden, erklärte Außenministeriumssprecherin Afra Al Hameli.

Zuvor hatte das Verteidigungsministerium erklärt, dass der Iran erstmals seit Monaten wieder Raketen auf die Emirate abgefeuert habe. Es seien zwei ballistische Raketen registriert worden. Eine ging demnach außerhalb, eine weitere innerhalb der Hoheitsgewässer der Emirate nieder.

Der Iran hatte die mit den USA verbündeten Emirate bereits zu Beginn des Kriegs mit den USA und Israel mehrfach angegriffen. Im Mai war nach einem Drohnenangriff ein Feuer in einem emiratischen Atomkraftwerk ausgebrochen.

Zuletzt warfen die Emirate Teheran zudem wiederholt Angriffe auf Tanker des staatlichen Ölkonzerns Adnoc in der Straße von Hormus vor. Der Golfstaat hatte 2020 im Rahmen des Abraham-Abkommens seine Beziehungen zu Israel normalisiert.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Prien: CDU-Stimmen für AfD-Politiker Rausch wären "vollkommen inakzeptabel"

Führende CDU-Politikerinnen haben sich besorgt gezeigt über die Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt. Es sei noch nicht geklärt, wer in der geheimen Wahl für Rausch gestimmt habe, sagte CDU-Vize und Bundesfamilienministerin Karin Prien am Mittwoch dem Sender RBB. "Aber ich will deutlich sagen: Sollten es Kolleginnen und Kollegen der CDU-Landtagsfraktion gewesen sein, dann ist das natürlich vollkommen inakzeptabel."

Hundesteuer-Einnahmen weiterhin auf hohem Niveau

Die Hundesteuer spült weiter hohe Summen in die öffentlichen Kassen: Die Gemeinden in Deutschland haben 2025 rund 429,7 Millionen Euro eingenommen und damit in etwa so viel wie der Rekordbetrag aus 2024 (minus 0,1 Prozent), wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Allerdings endete damit im vergangenen Jahr der anhaltende Zuwachs aus den Vorjahren. Im Zehnjahresvergleich stiegen die Einnahmen um 33,4 Prozent.

Niedersächsischer Landtag hebt Immunität von SPD-Fraktionschef Politze auf

Der niedersächsische Landtag hat am Mittwoch die Immunität von SPD-Fraktionschef Stefan Politze aufgehoben. Damit ist der Weg für Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover gegen den 61-Jährigen frei. Dieser sagte dem Norddeutschen Rundfunk: "Ich habe mir aktuell nichts vorzuwerfen." Er werde "vollumfänglich" mit der Staatsanwaltschaft kooperieren.

Nach schweren Verletzungen: Frankreichs Regierung setzt Einsatz von Schockgranaten aus

Nach zahlreichen schweren Verletzungen von Jugendlichen bei Polizeieinsätzen während der Schülerproteste hat die Regierung den Einsatz von Schockgranaten ausgesetzt. Dies gelte zunächst nur für die Schülerproteste, "um zu klären, was genau passiert ist", sagte Innenminister Laurent Nuñez am Mittwoch dem Sender RTL. Einem 15-jährigen Jungen aus dem nordfranzösischen Lens war am Montag durch eine solche Granate die Hand abgerissen worden.

Textgröße ändern: