Pallade Veneta - Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll nach der Hälfte der geplanten Dauer enden

Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll nach der Hälfte der geplanten Dauer enden


Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll nach der Hälfte der geplanten Dauer enden
Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll nach der Hälfte der geplanten Dauer enden / Foto: Jung Yeon-je - AFP

Nach Kritik von US-Präsident Donald Trump am Umfang der gemeinsamen Manöver mit Südkorea soll eine derzeit stattfindende Militärübung beider Staaten nach knapp der Hälfte der geplanten Dauer enden. Das Manöver werde bereits am Freitag zu Ende gehen, teilte am Mittwoch der Generalstab der südkoreanischen Armee mit. Ursprünglich waren die gemeinsamen Übungen mit den US-Streitkräften, die am Montag begonnen hatten, bis Donnerstag kommender Woche angesetzt.

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"Wir haben beschlossen, den Zeitraum der Übung auf den 17. bis 21. August anzupassen", erklärte der südkoreanische Generalstab. Damit wurde das Manöver um fast eine Woche verkürzt. Angaben zu den Gründen der Entscheidung wurden nicht gemacht.

Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, obwohl das gemeinsame Manöver "erheblich" gekürzt worden sei, werde dies die US-Ziele nicht spürbar beeinträchtigen. "Die Anpassungen bewahren die wesentlichen Ziele in Bezug auf Einsatzbereitschaft und Ausbildung", sagte er.

Trump hatte am Sonntag angekündigt, gemeinsame Militärübungen "wesentlich" verringern zu wollen. Diese seien "nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Darüber hinaus seien die Übungen auch ein Signal, das "total unangemessen und feindlich" gegenüber Nordkorea sei.

Der US-Präsident betonte weiter, während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea "nicht bedrohlich" und "respektvoll" verhalten. Angesichts seiner "sehr guten Beziehung" zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sei er "nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen". Am Montag dann deutete Trump auch neue Kontakte mit Kim an.

Nordkorea hatte das Manöver im Vorfeld heftig kritisiert. Am Mittwoch wurden die Übungen in den Staatsmedien des kommunistischen Landes erneut als "unmittelbarste und offenste Bedrohung" Nordkoreas und der Region gegeißelt. Trumps Äußerungen wurden in den Staatsmedien Pjöngjangs nicht erwähnt.

L.Guglielmino--PV

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