Pallade Veneta - Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab

Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab


Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab
Seoul: USA sagen große gemeinsame Militärübung mit Südkorea ab / Foto: Jung Yeon-je - AFP/Archiv

Die USA haben nach Angaben aus Seoul eine für den nächsten Monat geplante große gemeinsame Militärübung mit Südkorea abgesagt. Die US-Armee habe die Absage der amphibischen Landungsübung "Ssangyong" damit begründet, dass ihre Fähigkeit, Truppen zu entsenden, "aufgrund der Lage im Nahen Osten eingeschränkt" sei, sagte der Sprecher des südkoreanischen Marinekorps, Han Seung Jeon, am Montag bei einer Pressekonferenz.

Textgröße ändern:

Vor rund einer Woche hatte US-Präsident Donald Trump bereits eine Verkürzung des jährlichen gemeinsamen Manövers der US-Armee und der südkoreanischen Streitkräfte "Ulchi Freedom Shield" verfügt. Die Übungen dienen unter anderem der Vorbereitung auf einen Angriff Nordkoreas.

Trump hatte den Schritt in seinem Onlinedienst Truth Social unter anderem mit den hohen Kosten begründet und in einer überraschenden Volte die Manöver mit dem engen Verbündeten Südkorea als "feindselig" gegenüber Nordkorea kritisiert. In der Folge endeten die Militärübungen bereits am vergangenen Freitag und nicht wie geplant am 27. August.

Der US-Präsident hatte zuletzt scharfe Kritik an dem historischen Verbündeten Südkorea geäußert - insbesondere wegen der südkoreanischen Weigerung, sich am US-Krieg gegen den Iran zu beteiligen.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Wahl-O-Mat zu Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gestartet

Knapp vier Wochen vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist der sogenannte Wahl-O-Mat für beide Bundesländer gestartet. Nutzerinnen und Nutzer können ihre eigenen Positionen zu 38 politischen Thesen online mit denen der zur Wahl zugelassenen Parteien abgleichen. In Berlin treten 17 Parteien mit Listen bei der Wahl an, in Mecklenburg-Vorpommern 19 Parteien. In beiden Ländern wird zeitgleich am 20. September gewählt.

Umfrage: In Frankreich scheint Stichwahl Le Pen - Mélenchon möglich

Knapp acht Monate vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich scheint nach einer Umfrage eine Stichwahl zwischen dem Linkspopulisten Jean-Luc Mélenchon und der Rechtspopulistin Marine Le Pen möglich. Je nach Kandidatenfeld könnte der 75-jährige Mélenchon in drei von fünf getesteten Fällen den Mitte-Rechts-Kandidaten Edouard Philippe überholen und in die zweite Runde einziehen.

Ukraine-Partner beraten am 35. Unabhängigkeitstag des Landes über weitere Unterstützung

Zum 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine beraten die Partner Kiews am Montag über die weitere Unterstützung des Landes in seinem Abwehrkrieg gegen Russland. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der britische Premier Andy Burnham, die zusammen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die sogenannte Koalition der Willigen anführen, sicherten der Ukraine die weitere Unterstützung zu. Die EU gab weitere Milliarden für die Ukraine frei.

Niedersachsen: Weiterer von Wahl ausgeschlossener AfD-Kandidat scheitert vor Gericht

In Niedersachsen ist ein weiterer wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue von der Kommunalwahl am 13. September ausgeschlossener AfD-Kandidat mit einem Eilantrag auf vorläufigen Rechtsschutz vor Gericht gescheitert. Das Verwaltungsgericht Oldenburg lehnte den von dem Landtagsabgeordneten Thorsten Moriße eingereichten Antrag nach Angaben vom Montag ab. Moriße wollte als Oberbürgermeisterkandidat in Wilhelmshaven antreten. (Az. 6 B 4310/26)

Textgröße ändern: