Pallade Veneta - "Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen

"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen


"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen / Foto: Kent NISHIMURA - AFP

Die USA wollen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran und seine Handelspartner verschärfen. US-Finanzminister Scott Bessent sagte am Montag in Washington, die Regierung von Präsident Donald Trump werde neue Strafmaßnahmen gegen alle Länder verhängen, die weiterhin mit Teheran Geschäfte machten. Zu den größten Handelspartnern des Iran gehören China, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei. Namentlich nannte Bessent diese Länder jedoch nicht.

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Von den sogenannten Sekundärsanktionen sind nach den Worten des US-Finanzministers fünf Handelssektoren betroffen. Dabei handelt es sich um digitale Dienstleistungen, Technologie, Gold sowie die Luft- und Schifffahrt. Unter den neuen Maßnahmen solle jede Einrichtung, "die Geldwäsche im Auftrag Irans ermöglicht, aus dem US-Dollarsystem entfernt" werden, sagte Bessent. Einen Termin, wann die Sanktionen in Kraft treten sollen, nannte er nicht.

Die USA wollten damit weltweit "jede wirtschaftliche Rettungsleine kappen, die dieses tyrannische Regime am Leben erhält, bis Teheran völlig isoliert ist", fügte der US-Finanzminister hinzu. Auf die Frage, ob auch chinesische Banken damit ins Visier geraten könnten, sagte Bessent: "Niemand steht außerhalb der Reichweite von US-Sanktionen."

Trump hatte von einem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran gesprochen, der das Land zum "Zusammenbruch" bringen werde. Bessent drohte seinerseits mit einem "wirtschaftlichen D-Day" und spielte damit auf die Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 an.

Auf die Frage, warum die USA die neuen Sanktionen nicht sofort verhängen, reagierte Bessent zurückhaltend. Es handele sich zunächst um einen "Warnschuss" gegen die Handelspartner des Iran, sagte er. Die Länder hätten noch die Möglichkeit, ihre Geschäfte mit Teheran zu beenden, bevor die Sanktionen griffen.

Die USA wollen damit angesichts der stockenden Friedensverhandlungen mit dem Iran den Druck erhöhen. Teheran hatte seinerseits allen Ländern mit "Konsequenzen" gedroht, die sich dem Vorgehen der USA gegen Teheran beugten.

J.Lubrano--PV

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