Pallade Veneta - Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil

Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil


Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil
Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich in der Debatte um die Führung der SPD hinter die amtierende Parteispitze gestellt und eigene Ambitionen auf den Parteivorsitz zurückgewiesen. "Ich kandidiere für das Amt der Ministerpräsidentin", sagte Schwesig mit Blick auf die Landtagswahl im Nordosten am 20. September dem "Spiegel" nach Angaben vom Mittwoch. "Ich habe nicht vor, Parteivorsitzende zu werden."

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"Ich habe Lars Klingbeil und Bärbel Bas von Anfang an unterstützt und arbeite auch gut mit ihnen zusammen", sagte Schwesig zu den amtierenden SPD-Chefs. "Das bedeutet nicht, dass wir immer einer Meinung sind, aber ich schätze an beiden, dass sie andere Meinungen respektieren und einen Austausch darüber zulassen."

"Für mich ist es wichtig, über Inhalte zu reden und keine Personaldiskussionen zu führen", betonte Schwesig. Sie trete bei der Landtagswahl im September für fünf weitere Jahre als Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern an.

Angesichts schlechter Umfragewerte und befürchteter Niederlagen bei den anstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gibt es vermehrt innerparteiliche Kritik an Bas und Klingbeil. Schwesig wird immer wieder als mögliche Alternative genannt.

Die SPD regiert in Mecklenburg-Vorpommern derzeit zusammen mit der Linkspartei, mit der sie laut Umfragen aktuell aber keine Mehrheit mehr bekäme. Derzeit kommt die SPD in Mecklenburg-Vorpommern mit 29 Prozent auf Platz zwei. Dies wären rund zehn Prozentpunkt weniger als bei der jüngsten Wahl im Jahr 2021.

Klar führt in den Erhebungen derzeit die AfD mit 36 Prozent. Die Linke liegt bei elf bis zwölf Prozent vor der CDU mit neun bis zehn Prozent. Die Grünen müssen mit fünf Prozent um den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag bangen. Die FDP könnte mit drei oder weniger Prozent ausscheiden. Das BSW könnte den Sprung ins Parlament mit vier Prozent verpassen.

E.M.Filippelli--PV

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