Pallade Veneta - Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben

Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben


Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben
Früherer französischer Premierminister Édouard Balladur gestorben / Foto: JOEL ROBINE - AFP/Archiv

Der frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist tot. Wie seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, starb Balladur am Montag im Alter von 97 Jahren in Paris. Für ihn werde eine Trauermesse "im engsten Familienkreis" abgehalten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt.

Textgröße ändern:

Der Konservative Balladur war von März 1993 bis Mai 1995 letzter Premierminister unter dem sozialistischen Präsidenten François Mitterrand. Während seiner Amtszeit setzte er sich für die Privatisierung staatlicher Unternehmen ein. Im ersten Wahlgang bei der Präsidentenwahl 1995 wurde er nur Dritter und schaffte es nicht in die Stichwahl. Präsident wurde damals sein Parteifreund Jacques Chirac.

"Er war ein Staatsmann mit progressivem Geist und wird für viele Männer und Frauen seines politischen Lagers ein Vorbild bleiben", erklärte Premierminister Sébastien Lecornu im Onlinedienst X. "Er gehörte zu jenen Politikern, die viel von den Wählern hielten, weil sie eine edle Vorstellung von Frankreich haben", erklärte der Vorsitzende der konservativen Partei Les Républicains, Bruno Retailleau.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Juso-Chef Türmer: Die Regierungskoalition braucht einen Neustart

Der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer hat einen Neustart für die Bundesregierung gefordert und die Reformpakete der Koalition kritisiert. "Reformen dürfen nicht nur Kürzungen bedeuten", sagte Türmer am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin" im Austausch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Pascal Reddig. Die Wahl in Sachsen-Anhalt habe gezeigt, dass soziale Sicherheit ein wahlbestimmendes Thema sei.

"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Republikaner-Parteitag um Wähler

US-Präsident Donald Trump hat beim Parteitag seiner regierenden Republikaner mit kämpferischen Worten um seine Wählerbasis geworben - und sich dabei ins Zentrum der bevorstehenden Kongresswahl gerückt. "Ich bitte euch, so zu tun, als stünde ich auf dem Stimmzettel", sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) bei seiner Rede in Dallas im Bundesstaat Texas. Zudem verteidigte er den bei vielen republikanischen Wählern unpopulären Iran-Krieg.

"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Parteitag um Wähler

US-Präsident Donald Trump hat bei dem Parteitag seiner regierenden Republikaner mit kämpferischen Worten um seine Wählerbasis geworben - und sich dabei ins Zentrum der bevorstehenden Kongresswahl gerückt. "Ich bitte euch, so zu tun, als stünde ich auf dem Stimmzettel", sagte Trump am Mittwoch bei seiner Rede in Dallas im Bundesstaat Texas. "Eure Stimme wird darüber entscheiden, ob unser Land zum Auftakt der nächsten 250 Jahre ins Straucheln gerät oder vorwärts stürmt und niemals zurückblickt."

Bundesweiter Test von Alarmsystemen an sogenanntem Warntag

In Deutschland werden am Donnerstag (11.00 Uhr) die Warnsysteme für den Katastrophenfall getestet. Bund, Länder und Kommunen lösen am bundesweiten Warntag über diverse Kanäle einen Probealarm aus - darunter über offizielle Warnapps wie Nina und Katwarn sowie das Cell-Broadcast-System für Mobiltelefone. Auch Medien und Anzeigetafeln verbreiten Warnmeldungen.

Textgröße ändern: