Pallade Veneta - Bundesregierung will frühkindliche Bildung stärken

Bundesregierung will frühkindliche Bildung stärken


Bundesregierung will frühkindliche Bildung stärken
Bundesregierung will frühkindliche Bildung stärken / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Die Bundesregierung will die frühkindliche Bildung stärken. Das Kabinett beschloss am Mittwoch einen Gesetzentwurf von Familienministerin Karin Prien (CDU) zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Feststellung des Sprach- und Entwicklungsstands von Vierjährigen, deren gezielter Förderung sowie auf weiteren Maßnahmen zur Erleichterung des Übergangs in die Grundschule.

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"Das Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz ist die entscheidende bildungspolitische Weichenstellung dieser Legislaturperiode", erklärte Bildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU). "Mit dem Gesetz wollen wir die frühe Bildung bundesweit durch gezielte Impulse stärken und ziehen mit den Ländern an einem Strang."

"Die Schere zwischen Kindern mit niedrigem und hohem sozio-ökonomischen Status öffnet sich schon vor dem Schuleintritt und kann danach kaum mehr geschlossen werden", warnte Prien. "Mit einer individuellen Förderung, die jedes Kind mit seinen Stärken, Bedarfen und Interessen in den Blick nimmt, können Kitas dem entgegenwirken." Dies sei "eine Investition, die sich für die gesamte Gesellschaft doppelt und dreifach auszahlen wird".

Das Gesetz sieht vor, dass bei allen Kindern spätestens im Alter von vier Jahren in verschiedenen Bereichen Daten zu ihrem Entwicklungsstand erhoben werden. Ein Schwerpunkt soll auf der sprachlichen Bildung liegen, hinzu kommen sozial-emotionale und motorische Entwicklung sowie mathematische Fähigkeiten. Dies soll laut Bildungsministerium auch zu einem reibungslosen Übergang an die Grundschulen beitragen. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten, einzelne Regelungen aber schrittweise wirksam werden.

L.Barone--PV

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