Pallade Veneta - Demokratische Republik Kongo will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen

Demokratische Republik Kongo will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen


Demokratische Republik Kongo will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen
Demokratische Republik Kongo will Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen / Foto: Daniel BELOUMOU OLOMO - AFP/Archiv

Die Demokratische Republik Kongo will ihre Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Einen Zeitplan nannten beide Länder in einer Erklärung nach einem Besuch des kongolesischen Präsidenten Félix Tshisekedi am Donnerstag allerdings nicht. Nur eine kleine Gruppe von Ländern, darunter die USA, hat ihre Botschaft in Jerusalem.

Textgröße ändern:

Tshisekedi und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu "bekräftigten ihr gemeinsames Engagement, die diplomatischen Beziehungen zwischen ihren Ländern zu stärken und die Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit, die sie verbinden, weiter zu festigen", hieß es in der Erklärung. Tshisekedi hat sich wiederholt positiv über Israel geäußert und seine Unterstützung mit seinem christlichen Glauben begründet.

Fast alle Länder, die eine diplomatische Vertretung in Israel haben, haben ihre Botschaft in Tel Aviv - darunter auch Deutschland.

US-Präsident Donald Trump hatte die US-Botschaft in Israel 2018 von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt. Seitdem haben auch Guatemala, Honduras, der Kosovo, Papua-Neuguinea, Paraguay, Fidschi und Somaliland eine Botschaft in Jerusalem eröffnet.

Der Status Jerusalems ist eine der heikelsten Fragen im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Israel hat Ostjerusalem im Zuge seiner Eroberung des Westjordanlands 1967 annektiert, dies wird von den Vereinten Nationen jedoch nicht anerkannt.

M.Romero--PV

Empfohlen

Streit um Förderung: AfD-nahe Stiftung zeigt Dobrindt wegen Rechtsbeugung an

Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Streit um die bisher nicht gewährten Fördermittel wegen Rechtsbeugung angezeigt. Die Strafanzeige sei am Mittwoch in Berlin eingereicht worden, sagte die Stiftungs-Vorsitzende Erika Steinbach am Donnerstag in Berlin. Demnach wirft die Stiftung Dobrindts Ministerium vor, die Prüfung des Förderantrags seit dessen Einreichung im März 2025 zu verschleppen.

Epstein-Skandal: US-Milliardär Black verweigert Kongressanhörung

Im Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat einer seiner früheren Geschäftspartner eine Kongressanhörung verweigert. Der Investor Leon Black reichte stattdessen eine Klage gegen die Vorladung für Donnerstag ein. Die Abgeordneten hätten ihre Befugnisse überschritten, weil sie Einsicht in Schweigevereinbarungen verlangten, die er mit Frauen ohne bekannte Verbindung zu Epstein geschlossen habe, argumentiert der 75-jährige Milliardär darin.

Vor US-Prozess: Venezuelas Ex-Präsident Maduro pocht auf Immunität

Acht Monate nach seiner Gefangennahme durch das US-Militär hat der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro erneut versucht, den Prozess in New York abzuwenden. Er berief sich in einer Eingabe an einen US-Richter am Mittwochabend (Ortszeit) auf seine Immunität. Das Verfahren gegen den 63-Jährigen soll im kommenden Juni beginnen.

Russland schließt Goethe-Institute - Berlin, Paris und Warschau zeigen sich geschlossen

Nach den deutschen Strafmaßnahmen im Zusammenhang mit dem versuchten Sprengstoffanschlag am Leipziger Flughafen hat Russland reagiert: Das seit mehr als drei Jahrzehnten in Russland aktive Goethe-Institut muss seine verbliebenen Standorte in dem Land schließen, wie Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag ankündigte. Die Präsidentin der Goethe-Institute, Gesche Joost, sprach von einem "Ende einer Ära der deutsch-russischen Kulturbeziehungen". Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte sein Bedauern über die Entscheidung - und bekam bei einem Außenministertreffen in Weimar demonstrativen Rückhalt von seinen Kollegen aus Frankreich und Polen.

Textgröße ändern: