Pallade Veneta - Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist

Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist


Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist
Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist / Foto: Genya SAVILOV - AFP

Nach ihren Gesprächen in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind die beiden US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff aus der ukrainischen Hauptstadt abgereist. "Wir haben den Sonderzug von Steve Witkoff und Jared Kushner verabschiedet", erklärte die ukrainische Eisenbahngesellschaft in der Nacht zu Montag im Onlinedienst Telegram. Nach Angaben aus ukrainischen Präsidentschaftskreisen legten die beiden Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump neue, "effektivere" Vorschläge für eine Beendigung des russischen Angriffskrieges vor.

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Bei einer Pressekonferenz in Kiew hatte Witkoff zuvor Zugeständnisse von beiden Kriegsparteien gefordert. "Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen", sagte der US-Sondergesandte und fügte hinzu: "Wir denken, über die notwendigen Elemente" für einen Kompromiss zu verfügen. Zuvor hatte er von einer "sehr bedeutsamen, substanziellen und wichtigen Diskussion" gesprochen, die solange fortgesetzt werde "wie es nötig ist".

Kushner fügte hinzu: "Hoffentlich hat diese Reise neue Wege aufgezeigt, wie wir vorankommen können. Ich denke, wir haben viel aus dieser Reise gelernt."

An einigen der Gesprächsrunden in Kiew nahmen auch Vertreter aus Berlin, Paris und London teil. Deutschland wurde durch den Sicherheitsberater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Günter Sautter, vertreten.

Die beiden US-Gesandten waren am Sonntag per Zug aus Polen kommend zum ersten Mal in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen. Am Vortag hatten sie bereits in Moskau mit Russlands Präsident Wladimir Putin verhandelt. Dort waren sie seit Kriegsbeginn bereits mehrfach.

Wegen des Iran-Krieges waren Initiativen aus Washington für eine Verhandlungslösung im Ukraine-Konflikt in den vergangenen Monaten ausgeblieben. Kürzlich hatte US-Präsident Donald Trump dann einen neuen diplomatischen Vorstoß angekündigt und erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner hätten einen Plan "zur Beendigung des Krieges".

O.Merendino--PV

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