Pallade Veneta - Nach Pisa-Studie: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an

Nach Pisa-Studie: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an


Nach Pisa-Studie: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an
Nach Pisa-Studie: Merz bietet Ländern "Kraftanstrengung" bei Bildung an / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Nach Bekanntwerden der schwachen Ergebnisse bei der neuen Pisa-Bildungsstudie hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den Bundesländern eine Zusammenarbeit zur Stärkung der Bildung angeboten. "Ich will den Ländern ausdrücklich anbieten, dass wir noch einmal gemeinsam zu einer großen Kraftanstrengung finden, um die Situation der Bildung in Deutschland zu verbessern", sagte Merz am Mittwoch im Bundestag. Bildung sei "eine der zentralen Aufgaben unseres Landes, dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche eine Chance haben".

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Der Kanzler wies in seiner Rede darauf hin, dass der Staat alleine nicht die Bildungsprobleme des Landes lösen könne. "Man kann Bildung und Erziehung nicht an den Staat outsourcen", sagte Merz. "Auch die Familien, auch die Eltern gehören dazu und haben eine Verantwortung. Wenn wir das gemeinsam wahrnehmen, dann können wir das Problem lösen."

Die am Dienstag vorgestellten jüngsten Ergebnisse der Pisa-Studie ergaben nicht nur, dass Deutschlands Schülerinnen und Schüler in Mathematik und Lesekompetenz schlechter abschnitten als je zuvor, sondern auch, dass sich Leistungsunterschiede weiterhin auch mit dem gesellschaftlichen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler erklären ließen.

Nach Bekanntwerden der Befunde wurden in Deutschland Rufe nach einem Bildungsgipfel laut. Schulbildung ist in Deutschland vor allem Aufgabe der Bundesländer, der Bund kann aber begrenzt unterstützen.

E.M.Filippelli--PV

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