Pallade Veneta - Südkoreanischer Geheimdienst: Kim Jong Uns Tochter hat Bruder oder Schwester

Südkoreanischer Geheimdienst: Kim Jong Uns Tochter hat Bruder oder Schwester


Südkoreanischer Geheimdienst: Kim Jong Uns Tochter hat Bruder oder Schwester
Südkoreanischer Geheimdienst: Kim Jong Uns Tochter hat Bruder oder Schwester / Foto: STR - KCNA VIA KNS/AFP/Archiv

Die Tochter des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un soll nach Erkenntnissen des südkoreanischen Geheimdienstes ein jüngeres Geschwisterkind haben. Die Behörde erklärte am Donnerstag, sie habe "Informationen", wonach Kim Jong Uns Tochter Kim Ju Ae als "Nachfolgerin" großgezogen werde und sie ein jüngeres Geschwisterkind unbekannten Geschlechts habe.

Textgröße ändern:

Über die Familienverhältnisse von Kim Jong Un und seine mögliche Nachfolge wird viel spekuliert. Seit einigen Jahren richtet sich dabei die Aufmerksamkeit stark auf Kim Ju Ae, die vermutlich im Teenager-Alter ist. Sie ist häufig an der Seite ihres Vaters bei öffentlichen Anlässen zu sehen. Erst am vergangenen Wochenende zeigten Fotos sie bei der Indienststellung eines Kriegsschiffes der nordkoreanischen Marine. 2022 wurde Kim Ju Ae erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Kim Ju Ae soll Berichten zufolge als Nachfolgerin ihres Vaters vorgesehen sein. In nordkoreanischen Medien wurde sie als "das geliebte Kind" und "große Führungsperson" bezeichnet. Diese Bezeichnung - "Hyangdo" auf Koreanisch - ist normalerweise den höchsten Machthabern und ihren Nachfolgern vorbehalten.

Ihr genaues Alter ist unbekannt. Als einziger Anhaltspunkt gilt ein Besuch des US-Basketballstars Dennis Rodman im Jahr 2013 in Nordkorea. Er hatte berichtet, ein neugeborenes Mädchen namens Kim Ju Ae getroffen zu haben.

Der südkoreanische Geheimdienst versucht nach eigenen Angaben herauszufinden, ob Kim Ju Ae noch einen älteren Bruder hat, der aber, "selbst wenn er existieren sollte," nicht in der Position sei, Nachfolger von Kim Jon Un zu werden. In der Vergangenheit war in Geheimdienstberichten von drei Kindern des Machthabers die Rede gewesen, deren Altersabfolge aber unsicher sei.

Die Kim-Dynastie regiert Nordkorea derzeit in der dritten Generation. Kim Jong Uns Großvater Kim Il Sung hatte die Demokratische Volksrepublik 1948 gegründet.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt

"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten. Die Regierungen in Dänemark und Grönland begrüßten das Abkommen.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.

Textgröße ändern: