Pallade Veneta - Axios: USA lehnen Bitte Saudi-Arabiens um Angriffe gegen Huthis im Jemen ab

Axios: USA lehnen Bitte Saudi-Arabiens um Angriffe gegen Huthis im Jemen ab


Axios: USA lehnen Bitte Saudi-Arabiens um Angriffe gegen Huthis im Jemen ab
Axios: USA lehnen Bitte Saudi-Arabiens um Angriffe gegen Huthis im Jemen ab / Foto: LOU BENOIST - POOL/AFP/Archiv

Die USA haben einem Medienbericht zufolge eine Bitte Saudi-Arabiens um militärische Unterstützung im Kampf gegen die Huthi-Miliz im Jemen abgelehnt. Wie das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtete, forderte Kronprinz Mohammed bin Salman US-Präsident Donald Trump am Donnerstag vergeblich auf, Angriffe gegen die Huthis anzuordnen.

Textgröße ändern:

Demnach informierte bin Salman Trump zunächst in einem Telefonat über die rapide Verschlechterung der militärischen Lage, während die Huthis auf die strategisch wichtige Hafenstadt Mocha vorrückten. Nur wenige Stunden später soll der Kronprinz den US-Präsidenten laut Axios erneut angerufen und nachdrücklich den Start von US-Angriffen gefordert haben. Dies habe Trump abgelehnt.

Die US-Regierung werde Saudi-Arabien weiterhin nachrichtendienstliche Informationen liefern, zitierte das Medienportal einen Regierungsvertreter. Ein direktes militärisches Eingreifen werde zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht in Betracht gezogen. Dem Bericht zufolge befinden sich bereits 200 US-Soldaten in Saudi-Arabien zur nicht-militärischen Unterstützung. Der Chef des regionalen US-Militärkommandos Centcom, Brad Cooper, reiste laut Axios am Donnerstag in den Golfstaat.

Die Anfrage des Kronprinzen stellt einen Kurswechsel dar. Noch im Juli hatte Saudi-Arabien erklärt, die Huthi-Miliz trotz einer Eskalation des Konflikts allein bekämpfen zu können.

Die vom Iran unterstützten Huthis kontrollieren seit Jahren weite Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa sowie Gebiete an der Grenze zu den saudiarabischen Provinzen am Roten Meer. In der vergangenen Woche hatte die Miliz mit einer groß angelegten Offensive gegen die Regierungstruppen begonnen, in deren Zuge hunderte Menschen getötet wurden. Ziel ist die Kontrolle der Küstengebiete entlang der wichtigen Meerenge Bab el-Mandeb.

Am Donnerstag hatte die Huthi-Miliz letztlich die Kontrolle über die Stadt Mocha übernommen. Am Freitag konnten die Kämpfer ihre Offensive laut einem örtlichen Regierungsangaben mit der Einnahme einer Insel in der für saudiarabische Ölexporte wichtigen Schifffahrtsstraße abschließen.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt

"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten. Die Regierungen in Dänemark und Grönland begrüßten das Abkommen.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.

Textgröße ändern: