Pallade Veneta - Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle

Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle


Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle
Kiew: Zwei Tote und neun Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Tankstelle / Foto: STRINGER - AFP

Bei einem russischen Drohnenangriff auf eine Tankstelle in Kiew sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag im Onlinedienst X. Die Rettungskräfte veröffentlichten Aufnahmen einer ausgebrannten Tankstelle, aus der Rauch aufstieg.

Textgröße ändern:

"Den ganzen Tag über haben die Russen in Kiew ganz gezielt Tankstellen ins Visier genommen", schrieb Selenskyj. Eine Rettungskraft sei bei einer "Doppelattacke" verletzt worden sei, also einem neuen Angriff auf denselben Ort kurz nach einem ersten Einschlag. Russland eskaliere die Lage gezielt.

Der ukrainische Ölkonzern Ukrnafta erklärte, zwei seiner Tankstellen seien am Freitagmorgen gleichzeitig getroffen worden. "Das ist ein weiterer gezielter Angriff auf zivile Einrichtungen, die die Menschen mit Kraftstoff und lebensnotwendigen Gütern versorgen", schrieb Geschäftsführer Bohdan Kukura in Onlinenetzwerken. "Solche Angriffe haben kein militärisches Ziel. Das ist Terror gegen die Zivilbevölkerung."

In der ukrainischen Hauptstadt wächst die Sorge, dass Russland eine neue Offensive gegen dortige Tankstellen gestartet hat. Die russischen Streitkräfte wenden diese Taktik bereits in Gebieten näher an der Front an.

Russland hat Kiew in den vergangenen Wochen mit Jet-Drohnen angegriffen. Sie können bis zu 600 Stundenkilometer schnell fliegen und sind für die ukrainische Luftabwehr schwerer abzufangen. "Das Hauptziel dieser Angriffe ist es, die Wirtschaft lahmzulegen und Lieferungen extrem zu erschweren", sagte der Militärexperte am Institut für euroatlantische Zusammenarbeit in Kiew, Ihor Kosij, im ukrainischen Fernsehen.

L.Barone--PV

Empfohlen

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt

"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten. Die Regierungen in Dänemark und Grönland begrüßten das Abkommen.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.

Textgröße ändern: