Pallade Veneta - Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD

Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD


Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD
Zehntausende Menschen protestieren bundesweit gegen Rechtsextremismus und AfD / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

Eine Woche nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben in Deutschland zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Wie die Kampagnenplattform Campact mitteilte, nahmen am Samstag an Kundgebungen in rund 20 Städten insgesamt fast 150.000 Menschen teil.

Textgröße ändern:

Die Initiative Prüf, die sich für die Prüfung eines AfD-Verbots einsetzt, hatte zu Demonstrationen in 15 Landeshauptstädten aufgerufen. Eine Sprecherin gab am Nachmittag für Hamburg die Zahl der Teilnehmer mit 25.000 an. Insgesamt beteiligten sich nach Angaben der Initiative rund 90.000 Menschen an den Protesten in den Landeshauptstädten.

In Berlin meldete die Polizei bei verschiedenen Demonstrationen im Bezirk Mitte eine "niedrige fünfstellige Teilnehmerzahl". Campact sprach von insgesamt 32.000 Demonstranten in der Hauptstadt. Größte Veranstaltung war ein Sternmarsch mit sieben Demonstrationszügen eine Woche vor der Wahl zu unterschiedlichen Themen. Sie endete am Nachmittag vor dem Roten Rathaus in einer Abschlusskundgebung.

Eine zunächst separate Kundgebung unter dem Titel "Schutz der Demokratie und Menschenrechte - klare Kante gegen Rechts" startete am Potsdamer Platz und schloss sich dann dem Sternmarsch an. Hier demonstrierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vielfach mit Plakaten und Schildern gegen die AfD. Auch die AfD selbst veranstaltete begleitet von Gegendemonstranten eine Kundgebung mit ihrer Berliner Spitzenkandidatin Kristin Brinker.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"

Vor dem Beginn der Hauptverhandlung gegen Ex-Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage hat der Bund der Steuerzahler einen neuen Straftatbestand gefordert. "Bei der Haftung von Bundesministern bestehen Regelungslücken, sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben).

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt

"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten. Die Regierungen in Dänemark und Grönland begrüßten das Abkommen.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.

Textgröße ändern: