Pallade Veneta - Söder warnt vor Scheitern der Bundesregierung - Kretschmer: Brauchen CSU-Gen

Söder warnt vor Scheitern der Bundesregierung - Kretschmer: Brauchen CSU-Gen


Söder warnt vor Scheitern der Bundesregierung - Kretschmer: Brauchen CSU-Gen
Söder warnt vor Scheitern der Bundesregierung - Kretschmer: Brauchen CSU-Gen / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

CSU-Chef Markus Söder hat vor einem Scheitern der derzeitigen Bundesregierung gewarnt. "Es wäre ein Desaster", wenn kurz nach dem Scheitern der Ampel-Koalition auch Schwarz-Rot scheitere, sagte Söder am Sonntagabend vor Beginn einer Klausurtagung des CSU-Vorstands in München vor Journalisten. Dies wäre wie ein Elfmeter ohne Torwart für die AfD. "Deswegen sind alle gezwungen, sich am Riemen zu reißen."

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Söder forderte die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, die kleinen Fehler zu vermeiden und ihre Kommunikation zu verbessern. Ein Wahlergebnis wie der Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt könne ein Weckruf sein. "Einen Weckruf darf man nicht überhören", sagte Söder.

Der CSU-Chef bekräftigte seine jüngste Kritik an der Brandmauer der CDU zur AfD. Das bisherige Konzept einer Brandmauer sei gescheitert. Es werde gar nicht über die Inhalte gesprochen, deswegen sei die bisherige Brandmauer der falsche Weg, "deswegen ist dieses Modell Brandmauer gescheitert". Söder sagte, es gehe ihm nicht um eine Kooperation mit der AfD. Er bekräftigte seine Forderung, die AfD inhaltlich zu stellen. Gleichzeitig warnte Söder die Bundesregierung davor, nun einen Linksruck zu machen.

Eine massive auch persönliche Unterstützung bekam Söder durch den stellvertretenden CDU-Chef und sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, der Gast der Klausurtagung ist. "Es braucht dieses CSU-Gen in dieser aktuellen Phase", sagte Kretschmer zur Lage der Union. Es gehe darum, auf die Menschen zuzugehen und zu verstehen, was diese wollen. "Das ist der CSU in den vergangene Jahrzehnten immer wieder gelungen."

Söder selbst sei dafür ein Paradebeispiel. Keinem anderen Politiker gelinge es, 3000 Menschen ins Bierzelt zu bekommen, die ihm dort zuhören und wo nicht ein Großaufgebot der Polizei zum Schutz der Veranstaltung nötig sei.

F.Abruzzese--PV

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