Pallade Veneta - Mutmaßliche Sabotage: Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande lahmgelegt

Mutmaßliche Sabotage: Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande lahmgelegt


Mutmaßliche Sabotage: Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande lahmgelegt
Mutmaßliche Sabotage: Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande lahmgelegt / Foto: Ramon van Flymen - ANP/AFP/Archiv

Mutmaßlich aufgrund von Sabotage ist am Dienstag der Zugverkehr in weiten Teilen der Niederlande zum Erliegen gekommen. Im Zentrum und Osten des Landes war Bahnfahren dadurch praktisch unmöglich, auch manche Gebiete im Norden des Landes waren betroffen.

Textgröße ändern:

Der Bahnbetreiber ProRail teilte mit, an mehreren Orten seien Gegenstände auf den Gleisen gefunden worden, die offenbar gezielt dort platziert worden seien. "Dies verursacht abschnittsweise Betriebsstörungen", hieß es in der Mitteilung. "Es scheint Sabotage im Spiel zu sein."

Der Betreiber ProRail legte dar, sein Computersystem interpretiere einen Gegenstand auf den Gleisen so, dass das Gleis belegt sei, auch wenn dort gar kein Zug unterwegs sei. In der Folge stellten sich alle Signale auf diesem Streckenabschnitt auf Rot, so dass dort keine Züge fahren könnten. Ein Zug fuhr allerdings gegen ein auf den Gleisen platziertes Rohr. Dabei sei niemand zu Schaden gekommen, teilte ProRail-Sprecherin Joke van der Cruysen mit.

"Wer dafür verantwortlich ist und was das Motiv ist, ist noch nicht bekannt", erklärte ProRail. Die Polizei habe Ermittlungen eingeleitet. Wann der Zugverkehr sich wieder normalisiert, war zunächst unklar. Die Störungen im Bahnverkehr hatten auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr.

L.Barone--PV

Empfohlen

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt

"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten. Die Regierungen in Dänemark und Grönland begrüßten das Abkommen.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.

Trump: Abkommen mit Dänemark gibt USA Kontrolle über Sicherheit Grönlands

US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Insel Grönland bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit der Insel an Washington, teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten.

Textgröße ändern: