Pallade Veneta - Israels Präsident: Gedenken an Olympia-Attentat Hauptteil meines Besuchs

Israels Präsident: Gedenken an Olympia-Attentat Hauptteil meines Besuchs


Israels Präsident: Gedenken an Olympia-Attentat Hauptteil meines Besuchs
Israels Präsident: Gedenken an Olympia-Attentat Hauptteil meines Besuchs / Foto: Milan Kammermayer - AFP/Archiv

Der israelische Präsident Isaac Herzog beginnt am Sonntagvormittag einen dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland. Bei seiner Abreise in Israel erklärte Herzog, der Hauptteil seines Besuchs sei dem Gedenken zum 50. Jahrestag des Münchner Olympia-Attentats gewidmet, bei dem am 5. September 1972 elf israelische Sportler und ein bayerischer Polizist getötet wurden.

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Ob Herzog an der Gedenkfeier am Montag in Fürstenfeldbruck teilnehmen würde, war zunächst fraglich gewesen. Seiner Zusage war eine Einigung im Streit um Entschädigungszahlungen für die Hinterbliebenen des Attentats vorangegangen, welche die Bundesregierung am Mittwoch bekannt gegeben hatte.

Nach Angaben aus Regierungskreisen geht es bei der Einigung um Zahlungen im Umfang von 28 Millionen Euro. Zu der Einigung gehört auch "die Übernahme von politischer Verantwortung im Rahmen der Gedenkveranstaltung" sowie die Aufarbeitung der Geschehnisse durch eine Kommission deutscher und israelischer Historiker.

Herzog sollte am Vormittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Schloss Bellevue mit militärischen Ehren empfangen werden (Pk. 14.50 Uhr), auch ein Abendessen wird dort für ihn ausgerichtet.

Am Dienstag will das israelische Staatsoberhaupt eine Rede vor dem Deutschen Bundestag halten. Zum Abschluss ist ein Besuch gemeinsam mit Steinmeier im ehemaligen NS-Konzentrationslager Bergen-Belsen geplant. Isaac Herzogs Vater, der ehemalige israelische Präsident Chaim Herzog, gehörte als Offizier in den Reihen der britischen Streitkräfte zu den Befreiern des Lagers.

M.Romero--PV

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