Pallade Veneta - Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz

Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz


Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz
Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) vor innerparteilicher Kritik in Schutz genommen. "Wer glaubt, dass wir mit Personaldebatten irgendeines der drängenden Probleme dieser Zeit lösen, befindet sich auf einem Irrweg", sagte Frei dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Donnerstag. Er gehe fest davon aus, dass Merz Ende des Jahres noch Kanzler sein werde.

Textgröße ändern:

Jetzt gehe es darum, den Reformstau in Deutschland aufzulösen, sagte der Fraktionschef. Frei zählte dabei unter anderem die sozialen Sicherungssysteme, die langfristige Energieversorgung und Steuerlasten auf. Diese Aufgabe müsse jeder bewältigen, der die Bundesregierung führe.

Eine Minderheitsregierung im Bund bezeichnete Frei als "Irrsinn". Es sei eine Illusion zu glauben, dass die Union ihre Mehrheiten "mal links, mal rechts suchen" könne. "Die unbequemen Reformen, die notwendig sind, würde eine Minderheitsregierung niemals ins Werk setzen können", sagte Frei. "Die AfD würde eine Minderheitsregierung am Nasenring durch die Manege führen", warnte er.

Ein solches Szenario wäre das "Ende für die Union". Frei bekannte sich zur Koalition mit der SPD. "Eine Mehrheit gibt es für uns nur in dieser Koalition, und all die notwendigen Reformen können wir nur in dieser Konstellation schaffen", fügte er hinzu.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt

US-Präsident Donald Trumps ältester Sohn hat einem russischen Geschäftsmann mit Verbindungen zum Kreml das Geld zurückgezahlt, das dieser für die Feierlichkeiten nach der Hochzeit des Präsidentensohnes ausgegeben hatte. Die Vorgänge seien zwar "völlig erlaubt" gewesen, "aber soweit ich weiß, hat er es ihm zurückgezahlt", sagte Trump mit Blick auf seinen Sohn am Freitag vor Journalisten im Oval Office.

Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt

"Dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit Grönlands: US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Arktisinsel bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle anderen Belange in Grönland" an Washington, teilte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten sein, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten. Die Regierungen in Dänemark und Grönland begrüßten das Abkommen.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.

Trump: Abkommen mit Dänemark gibt USA Kontrolle über Sicherheit Grönlands

US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Insel Grönland bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit der Insel an Washington, teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten.

Textgröße ändern: