Pallade Veneta - Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen

Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen


Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen
Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP/Archiv

Der von US-Präsident Donald Trump in Washington geplante riesige Triumphbogen soll nach dessen Worten auch als Stützpunkt für militärische Drohnen und Scharfschützen der Armee dienen. Er habe zugestimmt, "den prächtigen Triumphbogen in einen erstklassigen Militärkomplex/Triumphbogen" umzuwandeln, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Das Bauwerk solle "eine große Anzahl von Drohnen sowie Scharfschützen sowohl auf dem Dach als auch auf dem Vorplatz" beherbergen, die schnell eingesetzt werden könnten.

Textgröße ändern:

Zudem sollten dort große Mengen Munition für Scharfschützen gelagert werden, fügte Trump hinzu. Das Bauwerk solle in der Welt einzigartig sein, betonte der US-Präsident.

"Von den 59 wichtigsten Städten und Hauptstädten ist Washington, D.C., die einzige auf der Welt, die keinen Triumphbogen besitzt - aber das wird sich nun ändern", erklärte Trump. Die US-Hauptstadt werde bald "den mit Abstand großartigsten" Triumphbogen "von allen" haben.

Das am Fluss Potomac in der Nähe des Arlington-Nationalfriedhofs geplante Bauwerk ist Teil von Trumps Bestreben, der US-Hauptstadt seinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Seine Regierung hat mit Blick auf die geplanten tiefgreifenden Veränderungen den Kongress allerdings nicht zu Rate gezogen.

Wegen seiner enormen Größe würde der Triumphbogen die Sichtachse zwischen dem Lincoln Memorial - einem der bekanntesten Wahrzeichen Washingtons - und dem Arlington National Cemetery versperren, auf dem hunderttausende US-Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 hat Trump mehrere Bauprojekte in Angriff genommen, die heftigen Streit ausgelöst haben. Dazu gehören ein Ballsaal am Weißen Haus, für den ein ganzer Flügel des Regierungssitzes weichen musste, sowie die Renovierung des Wasserbeckens Reflecting Pool auf der National Mall. Zeitweise ließ er zudem seinen Namen am Kulturzentrum Kennedy Center anbringen, bevor ein Richter dessen Entfernung anordnete.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

"Nein zum Krieg": Exilrussen protestieren am Wahltag vor Botschaft in Berlin

Vor der russischen Botschaft in Berlin haben am letzten Tag der russischen Parlamentswahl Anhänger der Opposition ihren Protest gegen den Kreml und den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Mehrere Dutzend Menschen versammelten sich am Sonntagmittag vor dem von der Polizei abgesperrten Gebäude unweit des Brandenburger Tors. Sie riefen Parolen wie "Nein zum Krieg", "Russland wird frei sein" oder "Russland ohne Putin".

Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren. Bis 14.00 Uhr gaben 40,7 Prozent der 1,3 Millionen Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter in Schwerin am Sonntagnachmittag mitteilte - 2021 hatte die Wahlbeteiligung zur selben Uhrzeit bei 32,5 Prozent gelegen. Die Umfragen sehen im Nordosten ein knappes Rennen zwischen SPD und AfD um den Wahlsieg voraus.

Bei Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab

Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als vor dreieinhalb Jahren. Bis zum Sonntagnachmittag gaben in den Wahllokalen 27,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter mitteilte - das waren viereinhalb Prozentpunkte mehr als zur gleichen Uhrzeit 2023. Umfragen sagen ein knappes Rennen zwischen der regierenden CDU und der oppositionellen Linken um den Wahlsieg voraus.

Hohe Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern bis 14.00 Uhr

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung. Bis 14.00 Uhr gaben 40,7 Prozent der 1,3 Millionen Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter in Schwerin am Sonntagnachmittag mitteilte. 2021 hatte die Wahlbeteiligung zur selben Uhrzeit bei 32,5 Prozent gelegen, die endgültige Wahlbeteiligung lag damals bei 70,8 Prozent.

Textgröße ändern: