Pallade Veneta - Mecklenburg-Vorpommern: Holm rechnet mit SPD-geführter Regierung

Mecklenburg-Vorpommern: Holm rechnet mit SPD-geführter Regierung


Mecklenburg-Vorpommern: Holm rechnet mit SPD-geführter Regierung
Mecklenburg-Vorpommern: Holm rechnet mit SPD-geführter Regierung / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sieht AfD-Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm kaum Chancen auf eine Regierungsbildung für seine Partei. "Es wird wahrscheinlich Rot-Rot-Grün werden", sagte Holm am Montag vor Journalisten in Berlin. "Das zeigt sich ja schon in den Aussagen einzelner Parteien." Allerdings sehe er den Regierungsauftrag bei der AfD. "Wir sind deutlich stärkste Kraft."

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Die AfD hat die Landtagswahl im Nordosten am Sonntag vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gewonnen und ihr Ergebnis mehr als verdoppelt. Da die allerdings die absolute Mehrheit verfehlte, wäre sie auf Koalitionspartner angewiesen. Die anderen Parteien lehnen aber eine Zusammenarbeit ab.

In den Schweriner Landtag schafften es ansonsten nur die Linke und die Grünen. Zusammen mit der SPD haben die drei Parteien eine Mehrheit, so dass Schwesig weiterregieren kann. Die CDU erlitt desaströse Verluste und schied ebenso wie die FDP aus dem Parlament aus. Das BSW verfehlte den erstmaligen Landtagseinzug.

Die bisherige Koalition aus SPD und Linkspartei sei von der AfD "aus den Feldern geschlagen" worden, sagte Holm. "Rot-Rot ist vorbei. Womöglich kommt jetzt leider Rot-Rot-Grün, aber zumindest ist diese Schwesig-Regierung gescheitert." Daher sehe die AfD den Auftrag zur Regierungsbildung bei sich und werde die anderen Parteien zu Gesprächen einladen, betonte der Ministerpräsidentenkandidat.

"Ich habe nicht viel Hoffnung, dass das eine positive Antwort geben wird", sagte Holm. Allerdings wolle es die AfD "zumindest versuchen, denn die Bürger wünschen sich, dass deutlich besser gearbeitet wird in der Regierung für Bildung, für Sicherheit, für gute Arbeitsplätze".

T.Galgano--PV

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