Pallade Veneta - Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter

Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter


Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter
Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter / Foto: Alexi J. Rosenfeld - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Nach wütenden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über eine angebliche technische "Sabotage" seines Auftritts bei der UN-Generaldebatte im vergangenen Jahr wollen die Vereinten Nationen ein neuerliches Debakel verhindern: Vor Trumps Rede am Dienstag sei eine Rolltreppe im New Yorker UN-Hauptsitz "überprüft und noch einmal überprüft worden", sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, am Montag.

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Die Rolltreppe hatte im vergangenen Jahr angehalten, als Trump und seine Ehefrau Melania diese betraten. Das Paar musste die Stufen daraufhin zu Fuß erklimmen. Trump hatte der UNO erst vergangene Woche erneut vorgeworfen, die Rolltreppe vorsätzlich "abgestellt" zu haben. "Glücklicherweise war die First Lady sehr stark, und ich konnte mich an ihrem Rücken oder an einem anderen Körperteil festhalten. Es war tatsächlich ein bisschen weiter unten als der Rücken", sagte der 80-Jährige.

Die UNO nahm sich zudem den Teleprompter vor, der während Trumps Rede im vergangenen Jahr ausgefallen war. "Es wurden neue Vorkehrungen getroffen, um der US-Delegation die Nutzung des Teleprompters zu erleichtern", sagte Dujarric. "Wir hoffen, dass damit alles reibungslos funktioniert."

UN-Generalsekretär Guterres freue sich darauf, die Rede des US-Präsidenten zu hören, sagte sein Sprecher weiter. Trump hatte auch über Probleme mit der Tonanlage geklagt. Seine einstündige Ansprache sei nicht gut zu hören gewesen, behauptete er.

Die UNO hatte Trumps Angaben bereits vor einem Jahr geradegerückt. Der Teleprompter wurde demnach von Vertretern des Weißen Hauses selbst betrieben. Die Rolltreppe habe angehalten, weil jemand versehentlich einen Sicherheitsschalter ausgelöst habe - vermutlich ein Videoreporter, der Trump und seine Frau filmen wollte. Zu dem angeblichen Problem mit der Tonanlage erklärte ein UN-Vertreter, diese sei darauf angelegt, dass die Teilnehmer der Vollversammlung die Reden in sechs verschiedenen Sprachen gedolmetscht über ihre Kopfhörer verfolgen können.

Im vergangenen Jahr hatte Trump seine Rede bei der Vollversammlung genutzt, um Fundamentalkritik an den Vereinten Nationen zu üben und ihre internationale Bedeutung in Abrede zu stellen. "Kein Wunder, dass die Vereinten Nationen nicht in der Lage waren, die Aufgabe zu erfüllen, für die sie gegründet wurden", schrieb er nach dem Technik-Vorfall in seinem Onlinedienst Truth Social.

F.Abruzzese--PV

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