Pallade Veneta - Unterstützung für die Ukraine: Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew

Unterstützung für die Ukraine: Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew


Unterstützung für die Ukraine: Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew
Unterstützung für die Ukraine: Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche in Kiew / Foto: Teresa SUAREZ - POOL/AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Sonntagmorgen überraschend zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Merz, der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begleitet wird, sagte nach der Ankunft in der ukrainischen Hauptstadt: "Ich bin heute nach Kiew gereist, weil die Ukraine für die kommenden Wochen all unsere Unterstützung braucht." Erst am Vortag hatte Russland Ausländer und Diplomaten davor gewarnt, die ukrainische Hauptstadt zu besuchen.

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"Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns", sagte Merz. Kurz vor dem fünften Kriegswinter bombardiere Russland Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke - dies sei "Terror". Er werde dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagen: "Auf unsere Hilfe könnt ihr weiter zählen", betonte der Bundeskanzler. Deutschland ist einer der größten Unterstützer der Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg.

Merz verwies auch auf die besondere Bedeutung der Partnerschaft mit Kiew. "Deutsche und ukrainische Unternehmen entwickeln gemeinsam Technologien, von denen beide Länder profitieren." Dies mache beide Länder "sicherer und stärker".

Das russische Außenministerium hatte am Samstag vor Besuchen in Kiew gewarnt. Jeder, der die Warnung missachte, setze sich einer "tödlichen Gefahr" durch "massive russische Vergeltungsschläge" aus, erklärte es.

Am Freitag hatte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko die Situation in der Stadt "extrem dramatisch" genannt und davor gewarnt, dass Kiew "in Stücke gerissen" werde. Russland griff in den vergangenen Tagen mehrere Brücken über den Dnipro sowie Energieinfrastruktur an.

Russland hatte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 begonnen. Die Ukraine reagiert mit Gegenangriffen auf russisches Staatsgebiet. Westliche Staaten unterstützen die Ukraine, ein Friedensschluss ist nicht in Sicht.

E.M.Filippelli--PV

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