Pallade Veneta - Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung

Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung


Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung
Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung / Foto: Jan Woitas - POOL/AFP

Der Autobauer BMW stellt dem in Sachsen-Anhalt zum Landtagspräsidenten gewählten AfD-Politiker Tobias Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung. Wie eine Sprecherin des Landtags in Magdeburg am Freitag bestätigte, zog der Münchner Konzern am Dienstag ein entsprechendes Leasingangebot schriftlich zurück, dass dem Landtag zuvor vorlag. Am selben Tag war der AfD-Politiker gewählt worden.

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BMW selbst wollte den Fall auf AFP-Anfrage nicht kommentieren und betonte, sich "grundsätzlich nicht zu Kundenbeziehungen" zu äußern. Zuerst hatte die "Zeit" über die Situation berichtet.

Laut der Landtagssprecherin gab es bis zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Angebote für einen Dienstwagen. Mittlerweile hätten Rausch allerdings mehrere Angebote per Mail erreicht. In der kommenden Woche werde die Landtagsverwaltung die verschiedenen Optionen abwägen und zudem neue Angebote einholen.

Mit Rausch war zum ersten Mal in Deutschland ein AfD-Politiker zum Landtagspräsidenten gewählt worden. Der 35-Jährige erhielt auf Anhieb die nötige Mehrheit. Für Rausch stimmten auch neun Abgeordnete von außerhalb seiner eigenen Fraktion.

Auf der Onlineplattform X wandte sich die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Beatrix von Storch, an den US-Techunternehmer Elon Musk und fragte, ob dessen Autokonzern Tesla Rausch einen Wagen zur Verfügung stellen würde. Musk hat immer wieder seine Nähe zur AfD bekundet.

R.Zaccone--PV

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