Pallade Veneta - Bartsch weist Kritik an Antisemitismus-Einigung der Berliner Linken zurück

Bartsch weist Kritik an Antisemitismus-Einigung der Berliner Linken zurück


Bartsch weist Kritik an Antisemitismus-Einigung der Berliner Linken zurück
Bartsch weist Kritik an Antisemitismus-Einigung der Berliner Linken zurück / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Der Linken-Politiker Dietmar Bartsch hat die massive Kritik aus Teilen seiner Partei an der von der Berliner Linken, den Grünen und der SPD vorgestellten Einigung zum Umgang mit Antisemitismus zurückgewiesen. "Es ist kein Zufall, dass es vor allen Dingen Menschen sind, die nie Koalitionsverhandlungen geführt haben, in keinem Landtag vertreten sind und nahezu durchgängig aus dem Westen kommen", sagte der ehemalige Chef der Linken-Bundestagsfraktion dem "Tagesspiegel" laut Mitteilung vom Sonntag.

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Am Freitag war ein Brief bekannt geworden, in dem rund 120 Linken-Politiker scharfe Kritik an der Einigung zum Umgang mit Antisemitismus äußerten. "Damit wird vor allem Unruhe gestiftet", sagte Bartsch zu dem Schreiben. Derlei Bedenken müssten auf Parteitagen vorgetragen werden, wo man um Mehrheiten kämpfen müsse. "Wenn man das nicht hinkriegt, offensichtlich kein Selbstbewusstsein hat, dann muss man es so machen", sagte Bartsch in Richtung der Unterzeichner.

Bartsch wehrte sich gegen eine einseitige Kritik an seiner Partei: "Dass es Probleme mit Antisemitismus gibt, ist unbestritten. Aber das auf die Linke zu reduzieren, ist meines Erachtens völlig inakzeptabel." Er sehe, "dass dieses Thema von einigen im Zusammenhang mit unserem Wahlergebnis in Berlin instrumentalisiert worden ist".

Für Berlin warb er dafür, dass seine Partei Regierungsverantwortung übernimmt: "Es gab ein Wahlergebnis. Fulminant für die Linke. Ich bitte darum, dass das alle ernst nehmen."

R.Zaccone--PV

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