Pallade Veneta - Baden-Württemberg: Sonntagsfrage sieht Grüne vorn - CDU mit deutlichen Verlusten

Baden-Württemberg: Sonntagsfrage sieht Grüne vorn - CDU mit deutlichen Verlusten


Baden-Württemberg: Sonntagsfrage sieht Grüne vorn - CDU mit deutlichen Verlusten
Baden-Württemberg: Sonntagsfrage sieht Grüne vorn - CDU mit deutlichen Verlusten / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Die Grünen in Baden-Württemberg bleiben einer neuen Umfrage zufolge stärkste Kraft in dem Bundesland. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung von SWR, Südwest Presse und Stuttgarter Zeitung kommt die Partei von Ministerpräsident Cem Özdemir auf 30 Prozent. Damit schneiden die Grünen ähnlich gut ab wie bei der Landtagswahl vor sieben Monaten, bei der sie 30,2 Prozent der Stimmen erhielten.

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Die Christdemokraten verloren hingegen im Vergleich dazu an Zustimmung. Als Partner in der grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg kommen sie bei den Befragten nur noch auf 23 Prozent und liegen damit gleichauf mit der AfD. Bei der Landtagswahl hatte die CDU noch 29,7 Prozent erhalten. Die in Baden-Württemberg als rechtsextremer Verdachtsfall geführte AfD erreichte bei der Wahl im März 18,8 Prozent.

SPD und Linke verbessern sich leicht und erreichen in der Sonntagsfrage jeweils sieben und sechs Prozent. Die FDP kommt nur auf vier Prozent und würde wie schon bei der Landtagswahl den Einzug ins Parlament nicht schaffen.

Eine Mehrheit der Befragten war mit 51 Prozent insgesamt zufrieden mit der bisherigen Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung. Die Zufriedenheit mit Ministerpräsident Özdemir lag demnach bei 58 Prozent, ein Anstieg um sieben Prozentpunkte im Vergleich zur Zeit seiner Kandidatur im März. Etwa 31 Prozent der Befragten sahen die Arbeiten von Özdemir dagegen kritisch, 43 Prozent sagten dies insgesamt über die Arbeit der grün-schwarzen Regierung.

Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap befragte zwischen dem 8. und 13. Oktober mehr als 1100 Wahlberechtigte in Baden-Württemberg. Die nächste Landtagswahl findet turnusgemäß im Frühjahr 2031 statt.

M.Jacobucci--PV

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