Pallade Veneta - Putin nennt Entwicklung in Ukraine "positiv" - und fordert gesamte Region Donezk

Putin nennt Entwicklung in Ukraine "positiv" - und fordert gesamte Region Donezk


Putin nennt Entwicklung in Ukraine "positiv" - und fordert gesamte Region Donezk
Putin nennt Entwicklung in Ukraine "positiv" - und fordert gesamte Region Donezk / Foto: Handout - RUSSIAN PRESIDENTIAL PRESS OFFICE/AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die militärische Entwicklung an der Front in der Ukraine als "positiv" bezeichnet und das Ziel einer vollständigen Eroberung der ostukrainischen Region Donezk bekräftigt. "Insgesamt stelle ich fest, dass die Entwicklung der Einsätze unserer Truppenverbände positiv ist", sagte Putin am Freitag bei einem Besuch in einem militärischen Kommandozentrum laut vom Kreml verbreiteten Aufnahmen.

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"Die Offensive der Verbände und Einheiten der Streitkräfte findet entlang der gesamten Frontlinie statt, und das Tempo des Vormarschs hat sich deutlich beschleunigt", erklärte Putin. Auf den Aufnahmen war der Präsident in Militäruniform zu sehen.

"Natürlich bleibt die Befreiung der Volksrepublik Donezk eines der wichtigsten Ziele", sagte Putin. Als "Volksrepublik Donezk" bezeichnet Moskau die ostukrainische Region Donezk. "Etwas mehr als zehn Prozent" der Region seien noch unter ukrainischer Kontrolle, sagte Putin.

Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow meldete bei dem Treffen die Einnahme der beiden Ortschaften Oleksijewo-Druschkiwka und Dobropillja in der Region Donezk. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Oleksijewo-Druschkiwka liegt rund 15 Kilometer südlich von Kramatorsk, einer der letzten größeren ukrainischen Hochburgen in der Region.

Moskau verlangt für ein mögliches Friedensabkommen den Rückzug der ukrainischen Truppen aus der gesamten Region Donezk. Kiew lehnt dies ab, weil es darin eine Kapitulation sieht und weitere russische Angriffe befürchtet.

Zuletzt hatte die ukrainische Armee bei einer "Vivaldi" genannten Gegenoffensive in der Region Donezk Gelände zurückgewonnen. Die Offensive soll russische Truppen nordöstlich der Städte Slowjansk und Kramatorsk zurückdrängen. Militärexperten zufolge neutralisieren sich die beiden Armeen entlang großer Teile der Front weitgehend gegenseitig. Drohnenangriffe erschweren dort größere Truppenbewegungen.

Z.Ottaviano--PV

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