Pallade Veneta - Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich

Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich


Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich
Vance macht Einwanderung für Ausschreitungen in Frankreich verantwortlich / Foto: PASCAL LACHENAUD - AFP

US-Vizepräsident JD Vance hat Einwanderung für die schweren Ausschreitungen am Rande von Massenprotesten in Frankreich verantwortlich gemacht. "Westliche Liberale haben im Namen von Diversität und Mitgefühl die Dritte Welt nach Frankreich und in andere Länder importiert", schrieb Vance am Samstag im Kurzbotschaftendienst X zu einem Video, das das in Brand gesteckte Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges zeigt.

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"Sie haben grundlegende Fragen über Assimilation und Kompatibilität ignoriert", fuhr der Stellvertreter von US-Präsident Donald Trump fort. "Ihnen wurde gesagt, dass es dazu führen würde, und sie haben nicht gehört." Er "bete" dafür, dass Frankreich "diesen Wahnsinn beendet, bevor mehr seiner Wahrzeichen brennen".

Vance, der wie Trump unter anderem in der Migrationspolitik scharf rechte Positionen vertritt, versuchte zugleich, die Ausschreitungen in Frankreich für den Wahlkampf vor den US-Kongresswahlen zu nutzen und die oppositionellen US-Demokraten zu attackieren: Die US-Bürger sollten achtgeben, schreib der Vizepräsident auf X. "Das ist die Zukunft, die die Demokraten im Kongress für euer Land wollen."

Frankreich war am Samstag am Rande von Massenprotesten gegen gestiegene Lebenshaltungskosten von schweren Ausschreitungen erschüttert worden. In mehreren Städten wurden Gebäude und Autos in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und der Polizei. Nach Angaben der französischen Regierung wurden 1200 Menschen festgenommen. 150 Polizisten wurden demnach verletzt.

Trump und Vance haben immer wieder europäische Staaten kritisiert, denen sie vorwerfen, zu viele Einwanderer ins Land zu lassen. Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 verfolgen die USA eine rigorose Abschiebepolitik.

C.Grillo--PV

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